Am Freitag, den 17.04.2020, 14:35 +0200 schrieb [email protected]: > > Scanned MS auch unverschlüsselte ext4 Partitionen? > > Hintergrund: > > Ich bin mit meinem Hauptrechner seit ein paar Tagen auf gentoo umgestiegen. > Bisher hatte ich Windows 7. Das ist leider EoL und Windows 10 hat einfach > eine desaströs grundlegend falsche Einstellung zu meinen Daten. > > Nun überlege ich Windows 10 im Dual Boot zu betreiben, für die Games, die > nicht auf Proton laufen. > Im Netz kann ich nichts schlüssiges zum Umfang der Spionagefunktion von Win10 > finden. Jedenfalls räumen die sich sehr umfangreiche Rechte ein, sodass sie > theoretisch meinen ganzen Rechner hochladen könnten. > > Ich kann mich auch dunkel erinnern, gehört zu haben, dass ganze Word > Dokumente zu MS verschickt wurden. > > Und ich weiß, das MS jede EXE, zumindest die die sie nicht kennen, ziehen und > ausführen.
Mit geht es so ähnlich wie den anderen. Woher nimmst du diese Aussagen? Richtig ist, dass bestimmte Datenübertragungen einfach nicht unterbunden werden können. Microsoft gestattet da nur: Basis-Daten und Erweiterte Daten zu übertragen. Schön ist das nicht. Man kann aber schon einmal ziemlich viel überflüssige Datensammlungen via Gruppenrichtlinien (nur Pro-Version) ausschalten, zumindest sofern man Microsoft traut, dass die Gruppenrichtlinien tun, was sie tun sollen. Die Aussage zu EXE-Dateien, vermute ich, steht im Zusammenhang mit der Cloud-Einstellung des Defenders? Wenn ja, kann man das abschalten. Ich weiß nicht, was Microsoft tatsächlich an Linux-Partitionen lesen kann. Deren WSL kann meines Erachtens bisher kein EXT4. WSL 2 kann es ggf. Ich bin da nicht auf dem Laufenden. Verschlüssle halt deine Linux-Partitionen und/oder betreibe dein Windows als virtuelle Maschine (virt-manager) unter Linux, falls du so misstrauisch bist. Gruß, Daniel
