Hallo Liste,

Ich habe hier 2 Linux KVM hosts, auf welchen ich Domains/VMs per live-migration 
hin- und herschieben kann.

Wenn ich eine Domain auf HostA erstelle und diese auf HostB verschiebe, so ist 
sie immer noch am HostA registriert und im Status „shut down“.
Ich dachte an ein Fehlverhalten, da die Domain ja auf HostB aktuell läuft - 
somit habe ich auf HostA die Domain gelöscht (virsh undefine testvm01)

Wenn ich die Domain jetzt wieder von HostB auf hostA zurückschiebe läuft alles 
wie erwartet weiter, allerdings wenn ich die Domain anhalte (virsh destroy 
testvm01), so ist die domain nicht mehr zu finden (virsh list —all) und kann 
nur manuell neu angelegt werden.

Wenn ich hingegen die Domain auf HostA nicht „undefine“ kann ich sie auch nach 
dem destroy wieder starten. 

Das fühlt sich für mich, der von VMware und Hyper-V kommt ein bisschen komisch 
an. Ist das so das Standardverhalten? Ich frage mich wie das Szenario aussieht, 
wenn ich einen Host in Wartung nehme. 

Normalerweise würde ich beim patchen von HostB ja alle Domains auf HostA 
schieben, und HostB durchbooten. Woher weiss HostB, dass die Domain bereits auf 
HostA läuft, wenn da ein Autostart hinterlegt ist - oder fällt er einfach hart 
über das Thema, dass die qcow2 files bereits gelockt sind?

Danke und Gruss,

Andreas

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