Paul Menzel wrote:
Liebe Renate,
Am Freitag, den 27.03.2009, 08:59 +0100 schrieb [email protected]:
da sich geübte Nutzer mit neuen Layouts schwertun, wäre es viell.
einen Versuch wert, die Problematik an Informatiklehren o.ä. mögl.
niederer Klassenstufen heranzutragen.
das finde ich einen guten Vorschlag. Leider sehe ich noch nicht, wie das
umgesetzt werden könnte.
1. So weit ich weiß, wird (fahrlässiger Weise) im Unterricht kein
Zehnfingersystem gelehrt.
2. Da es noch keine Tastaturen für das NEO-Layout gibt, müssten die
Tastaturen beklebt oder die Tasten umgesteckt werden. Da die Rechner
meist geteilt werden, müssten wahrscheinlich alle Lehrer zustimmen, was
sehr schwierig sein könnte.
3. Damit es erlernbar ist, müssten die Kinder es auch zu Hause nutzen
können und dazu braucht man die Eltern. Oder sollte es kein Problem
sein, zwei Layouts zu erlernen?
Hm, wieso das denn?
a) Man braucht die Tasten nicht umstecken, das ist eines der vielen
Missverständnisse.
Wenn man eine optische Hilfe benötigt, dann ist eine Bildschirmtastatur
wesentlich hilfreicher, da sie nicht zum „optisch kontrollierten Tippen“
verleitet, sondern beim „blind“ schreiben unterstützt, auch wenn man mal
eben nicht weiß, wo eine Taste sich befindet.
b) Ist es ja nicht so, dass man nur ein Layout am heimischen- oder am
Schulrechner nutzen kann, eben dafür gibt es ja Neo Portable. :)
Abgesehen davon, wenn man die 10-Finger Bewegungen kann, ist es gar
nicht so schwer, neue Layouts zu lernen.
Das kann man innerhalb von einer Woche schaffen.
Wenn man dann mal einen Monat regelmäßig beide Layouts nutzt, dann kann
man quasi instantan zwischen beiden wechseln.
Ich spreche da aus eigener Erfahrung. ;)
Auch wenn man dann natürlich bei QWERTZ (sollte das eigentlich nicht
QWMURKS heißen?:>) viele der wirklich tollen Features von Neo vermisst. :)
Gruß,
Bernd