Hallo Liste,
eine Aktion gegen Softwarepatente des FSuB e.V. mit der Bitte um
Kenntnisnahme und Weiterleitung.
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Mit freundlichem Gruss
Wolfgang Henderkes
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Handel und Technik Verlag
Wolfgang Henderkes
In der Luke 5
D-58093 Hagen, Germany
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Das nachfolgende Schreiben bitten wir an alle Ihnen bekannten kleineren und
mittleren Unternehmen weiterzuleiten.Es eilt! Am 21.6. wird im Rechtsausschuss
�ber die Softwarepatent-Richtlinie beraten.
Mit freundlichem Gru�
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Hans-Josef (Heck)
http://www.fsub.org
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Informationelle Monokultur
zerst�rt
Individualit�t - Kreativit�t - Evolution - Wachstum
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----------------- Brief zum Weiterleiten --------------------
Sie haben sicher schon von dem neuen europ�ischen Gesetz zur
Patentierbarkeit von Software geh�rt. Der EU-Ministerrat hat einen
Entwurf verabschiedet, der Software-Patente in der EU einf�hrt, und
das EU-Parlament mu� nun in zweiter Lesung �ber �nderungen abstimmen.
Der Vorschlag des Ministerrates wird, entgegen der �ffentlich beteuerten
guten Absicht, durch vielf�ltige Schlupfl�cher reine Software nahezu
uneingeschr�nkt patentierbar machen. Damit werden auf einen Schlag etwa
30.000 bereits angemeldete europ�ische Softwarepatente legal, von denen
Sie bisher wahrscheinlich nur deswegen nichts bemerkt haben, weil sie
bisher ohne Gesetzesgrundlage nicht durchsetzbar waren.
Gro�e Firmen beantragen in Europa derzeit 1000 - 3000 Patente pro Jahr,
oftmals f�r (manchmal sehr triviale) Grundelemente der Datenverarbeitung
oder des Internets. Es ist hochwahrscheinlich, da� die Software, die
sie t�glich benutzen oder sogar selbst entwickeln, Dutzende von Patenten
verletzt. M�glicherweise kommen auch auf Sie bald Lizenzkosten zu f�r etwas,
das Sie seit Jahren schon kennen oder eigenst�ndig selbst entwickelt haben.
Die letzten 100 vom EPO erteilten Softwarepatente:
http://swpat.ffii.org/patents/txt/ep/last
Patentverletzungen eines durchschnittlichen Webshops:
http://webshop.ffii.org/index.de.html
Das Europarlament steht dem Vorschlag kritisch gegen�ber und hat am 6.
Juli eine letzte Chance, in einer Abstimmung das Ruder noch
herumzurei�en. Bei dieser Abstimmung wird es wahrscheinlich weitgehend
der Empfehlung des Rechtsausschuss folgen, der am 21. Juni tagt.
Die Diskussion konzentriert sich sehr auf die Frage, ob Software-Patente
europ�ischen Unternehmen eher n�tzen oder schaden w�rden.
H�chstwahrscheinlich sind die KMU die gro�en Verlierer in diesem Spiel.
Einzelne Patente, die sie sich anzumelden erlauben k�nnten, gew�hren
ihnen keinesfalls Zutritt zu den riesigen 'Patent-Pools', die sich die
Gro�en in Form von Kartellen untereinander teilen. Am Ende wird jede
eigenst�ndige Entwicklung au�erhalb der Konzerne illegal.
Das Europaparlament wird in seiner Entscheidungsfindung die Interessen
der Industrie ber�cksichtigen. Aber wer ist "die Industrie"?
Zahlreichen Studien zufolge sind es die kleinen und mittelst�ndischen
Unternehmen, die den gr��ten Teil der Steueraufkommen, Arbeitspl�tze und
Innovationskraft ausmachen. Um dies f�r die Parlamentsabgeordneten
offensichtlich werden zulassen, hat der FFII die Initiative "Economic
Majority" gegr�ndet, mit der die KMU ihre Stimme gemeinsam in Br�ssel
h�rbar machen k�nnen.
Um den Parlamentariern die Realit�t ein wenig n�her zu bringen, sammelt
der Verein auf http://www.economic-majority.com die Stimmen der
betroffenenen KMU.Wir werden das Ergebnis in die Br�sseler Diskussion
einbringen.
Sie k�nnen sich auf der Webseite in eine Liste eintragen und sich auf
diese Weise gegen�ber dem Europaparlament als Vertreter der europ�ischen
Software-Industrie zu erkennen geben und Ihre Interessen in Gestalt
einer Deklaration einbringen. Diese Eintr�ge und alle optionalen Angaben
zum Unternehmen sind anonym, k�nnen aber auf Ihre Best�tigung hin auch
auf einer �ffentlichen Liste erscheinen.
Derzeit haben sich 604 KMU-Unterst�tzer eingetragen, davon 539
�ffentlich. Sie repr�sentieren insgesamt mehr als 15.725 Mitarbeiter
(Zahl angegeben von 419 Unterst�tzern) mit einem j�hrlicher Umsatz
von �ber 1.500.000.000 Euro (angegeben von 285 Unterst�tzern).
http://www.economic-majority.com
Obwohl diese Zahlen ein guter Anfang sind, wird weit mehr ben�tigt, um
wirklich unmissverst�ndlich klarzustellen, da� die neue Gesetzgebung
tats�chlich die Interessen einer �konomischen Mehrheit empfindlich
beschneiden w�rde.
Wir erm�glichen dar�ber hinaus allen KMUs, die dies w�nschen, ein kurzes
Statement zum Thema Softwarepatente auf der Website zu ver�ffentlichen.
Mit freundlichen Gr��en
Das economic-majority Team <[EMAIL PROTECTED]>
___________________ Weitere Links: ___________________________
Struktur der Datenverarbeitungsbranche:
http://swpat.ffii.org/analysis/sektor/index.de.html
Mircosoft wird im Europarlament als 'KMU' vorstellig:
http://swpat.ffii.org/log/05/eictasme04
Worum geht es, und was passiert derzeit ?
http://patinfo.ffii.org/
http://www.nosoftwarepatents.com/de/m/intro/index.html
http://swpat.ffii.org/log/intro/index.de.html
Neueste Nachrichten rund um Softwarepatente in Europa
http://wiki.ffii.org/SwpatcninoEn
Der F�rderverein f�r eine Freie Informationelle Infrastruktur e.V.:
http://www.ffii.org/index.de.html
Projekte des FFII:
http://www.ffii.org/proj/index.de.html
Webdemo gegen Softwarepatente:
http://noepatents.eu.org/index.php/Web_Demo_Against_Software_Patents
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Fsub-offen mailing list
[EMAIL PROTECTED]
http://www.schule.de/mailman/listinfo/fsub-offen
--- End Message ---
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