Hallo Angelika,

Am Donnerstag, 14. Juli 2005 18:16 schrieb Angelika Goeszler:
> erlaubt mir ein bisschen Zynismus:
na klar. ;-)
>
> gute Nachrichten von der EICTA: in meinem Postfach habe ich eine
> Presseaussendung der EICTA vorgefunden, die sich bei der
> Community und allen Mitwirkenden bedankt, dass diese Richtlinie
> gekippt wurde. Weil damit der Status Quo einzementiert wurde und
> die bereits erteilten Softwarepatente somit als legal zu
> betrachten seien. So sieht das die internationale Industrie.
>
> Mit einem Kippen der gesamten Richtlinie geht der Sumpf frisch
> fröhlich weiter. Ganz super. Lasst uns also mit Begeisterung
> feiern, dass wir unser eigenes Grab geschaufelt haben.
In der Überschrift hätte ich besser noch das Wort "vorläufig" 
untergebracht.
Wie ich ja schrieb, wurde der Richtlinien-Entwurf zurückgewiesen. 
Das wird im Klartext aber bedeuten, dass der Rat einen neuen 
Entwurf ausarbeiten, und diesen erneut zur Abstimmung bringen wird.
Absehbar ist, dass dieser Entwurf, die beanstandeten Formulierung 
nicht mehr enthalten wird. 
Es kann also keine Rede davon sein, dass wir unser Grab geschaufelt 
haben, sondern dass wir hier eine Schlacht in der Tat gewonnen 
haben. Eine Schlacht, aber nicht den ganzen Krieg.
Ich sehe also eher Grund für Optimismus, als dafür, den Kopf in den 
Sand zu stecken.


Viele Grüße aus Hamburg nach Österreich
-thorsten


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