Hallo!
Ein neuer potentieller Mitarbeiter. Ich habe die Mail beantwortet und
Thomas Krumbein um eine Antwort an Franz gebeten, ob seine Vorstellungen
erfüllt werden können. Anbei seine Vorstellung, die ich euch nicht
vorenthalten möchte.
Viele Grüße,
Johannes
-------- Original-Nachricht --------
Betreff: Oeffentlichkeitsarbeit OOo
Datum: Wed, 3 Aug 2005 19:37:24 +0200
Von: Franz Grieser - Redaktionsbüro Dichter & Denker
<[EMAIL PROTECTED]>
Antwort an: Franz Grieser <[EMAIL PROTECTED]>
An: [EMAIL PROTECTED], [EMAIL PROTECTED], [EMAIL PROTECTED]
Hallo.
Mein Name ist Franz Grieser. Ich bin 43 Jahre alt und arbeite zur Zeit
als freiberuflicher Fachjournalist, Buchautor, Übersetzer, PR-Berater
und Kommunikationstrainer.
Ich würde das OpenOffice.org-Team gern bei der Öffentlichkeitsarbeit
unterstützen � am liebsten als einer von mehreren Pressereferenten (ich
weiß, dass der Status seit einigen Tagen auf �vergeben� steht, glaube
aber, dass es da genug Arbeit für einen weiteren Freiwilligen gibt). Ich
kann mir aber auch vorstellen, mich an der Koordination der diversen
PR-Aktivitäten zu beteiligen.
Ich bringe insgesamt 19 Jahre Berufserfahrung in der IT-Branche mit (als
staatlich geprüfter Übersetzer für Deutsch/Englisch, als Autor von
bislang 25 Fachbüchern für Addison-Wesley, Beck/dtv, Markt+Technik und
andere, als Redakteur verschiedener Fachzeitschriften, als
Produktmanager in einem Softwarehaus, ...). Ich habe 1 Jahr als Senior
Editor in einer Münchner PR-Agentur gearbeitet, die sich auf IT-Kunden
spezialisiert hatte (die Firma Prolog PR, die zu meiner Zeit Firmen wie
Adaptec, Ipswitch, Remedy, Secure Computing, Siemens, SMC, Sun und Trend
Micro betreute; die Agentur ist in den letzten 4 Jahren stark
geschrumpft und firmiert jetzt als Arcendo). Dabei war ich für alle
Arten von technischen Texten für die Kunden verantwortlich � von der
Pressemitteilung bis hin zum technischen Whitepaper oder dem Kommentar,
den ich als Ghostwriter verfasste. Außerdem wirkte ich bei der
Vorbereitung von Pressesprechern und anderen Firmenvertretern auf
Interviews und Messen mit.
Anfang 2000 habe ich mich mit einem Kollegen selbständig gemacht. Dabei
haben wir Fachbeiträge und Bücher für Zeitschriften (von CHIP bis
Computerwoche) und Buchverlage (Markt+Technik und Data Becker) verfasst
und verschiedenste Arten von Texten für PR-Agenturen und verschiedene
Firmen geschrieben. Seit der Zeit führe ich (allein oder zusammen mit
einer Atem-, Sprech- und Stimmtherapeutin) Interviewschulungen in
verschiedenen Firmen sowie an der Volkshochschule München durch.
2002 haben mein Kollege und ich das Redaktionsbüro aufgelöst, seitdem
war ich u. a. als freiberuflicher Chefredakteur für die Zeitschrift
Admins Favorite, INTEREST Verlag, und als Koordinator für die
Lokalisierung von über 20 Sonderheften für die PC Direkt, VNU Business
Publications, verantwortlich. Wesentlicher Bestandteil der Arbeit für
VNU war die Leitung eines zeitweise 10-köpfigen Autorenteams. Wg.
interner Umstrukturierungen hat der VNU Verlag inzwischen die
Zusammenarbeit beendet, seit Juni verdiene ich mein Geld überwiegend
wieder als freiberuflicher Journalist. Dabei habe ich in den letzten
Wochen eine Reihe von Artikeln rund um OpenOffice.org verfasst: für ein
Sonderheft von VNU (PC Direkt: Tools, Nr. 2/05) und ein Linux-Sonderheft
der Zeitschrift COM (Neue Medien Gesellschaft). Im Moment schreibe ich
verschiedene Artikel zu OpenOffice.org für das Heft �CHIP Professional
Edition: Open Source� (Vogel Verlag).
Nicht zuletzt durch die freiberufliche Tätigkeit habe ich sehr gute bzw.
gute Kontakte zu diversen Fachzeitschriften, bei denen ich z. T. auch
der Journalist bin, an den man sich wendet, wenn es um OpenOffice.org
geht. Konkret sind das die Zeitschriften PC Professionell und AVDC
(VNU), COM (Neue Medien Gesellschaft), CHIP-Sonderhefte (Vogel Verlag),
LinuxUser (Linux New Media) und Admins Favorite (INTEREST). Lose
Kontakte habe ich zu anderen Redaktionen in den genannten Verlagen und
zu den Buchverlagen Markt+Technik, Data Becker, INTEREST, Addison-Wesley
und OŽReilly. Außerdem bin ich gerade dabei, Kontakte zu
Publikumszeitschriften wie der Süddeutschen Zeitung, Spiegel/Spiegel
Online, Zeit, FAZ und Brandeins aufzubauen.
Die Motivation, einen Teil meiner begrenzten Arbeitszeit unentgeltlich
einem Projekt wie OpenOffice.org zu widmen, speist sich u. a.
* aus meiner Begeisterung für die ausgezeichnete Software
* aus dem Ärger darüber, dass die Qualität von OpenOffice.org immer noch
viel zu wenig bekannt ist, und dass die Software nicht so weit
verbreitet ist, wie sie es verdient hätte
* aus dem Wunsch, zum Erfolg von OpenOffice.org beizutragen und damit
letztlich das Qualitätsniveau in der Softwareindustrie anzuheben (mich
ärgert der kommerzielle Erfolg von Murkssoftware wie Word und Powerpoint)
* aus sentimentalen Gründen � das allererste Buch, das ich
veröffentlicht habe, behandelte Star Writer 3.0 (te-wi Verlag, 1988)
Ausschließlich uneigennützig wäre mein Engagement allerdings nicht, das
will ich nicht verschweigen: Eine Mitarbeit wird mit Sicherheit zu
Kontakt zu den Entwicklern und anderen OpenOffice.org-Kennern führen,
wovon ich mir Anregungen, Tipps&Tricks und Hintergrundinfos für meine
Tätigkeit als Journalist und Buchautor verspreche.
Ich würde mich freuen, bald eine positive Antwort von Euch zu erhalten.
Herzliche Grüße aus Hohenschäftlarn, im Süden von München.
Franz Grieser
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Franz Grieser
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