Hallo zusammen,

dieses Wochenende war ja das Projektwochenende, und ich möchte für die "Daheimgebliebenen" gerne die wesentlichen Dinge zusammenfassen, die wir vor Ort besprochen haben. Ich kann das zwar nicht in der locker-lustigen Art, wie Jacqueline das nach den Messen immer macht. :-) Ich hoffe aber, zumindest einen kleinen Überblick geben zu können.

Wir waren von Freitagabend bis Sonntagmittag mit 12 Leuten in der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Hof. An dieser Stelle vor allem nochmal einen herzlichen Dank an Franz Jakob, der uns absolut einfach und unkompliziert ermöglicht hat, hier sowohl Seminarräume als auch Übernachtungsmöglichkeiten zu bekommen - und jeden Morgen um halb sechs aufgestanden ist, nur um uns Frühstück zu machen. Das war wirklich eine klasse Sache, und ohne diese Unterstützung hätten wir das Wochenende so vermutlich nicht durchführen können!

Für Freitag war kein Programmpunkt mehr angesetzt, da viele Leute erst später oder am Samstag gekommen sind. Dafür konnten wir "Neulingen" gleich zeigen, wie man PrOOo-Boxen im Akkord faltet, nachdem wir uns zuvor beim Italiener ums Eck gestärkt hatten - mussten wir doch am kommenden Tag noch eine Lieferung von 100 Stück auf die Post bringen. Dank der tatkräftigen Mithilfe aller ging die ganze Aktion recht schnell über die Bühne, unterstützt durch Uwes MacBook, das uns die ganze Zeit über mit Musik und Diashows aus exotischen Ländern versorgt hat. ;-) Uwe hat uns dann auch noch mit kulinarischen Köstlichkeiten versorgt - original Bamberger Schlenkerla-Bier. Muss man probiert haben!

Nach einem von Franz zusammengestellten, reichhaltigen und vor allem leckeren Frühstücksbuffet gings sogleich los mit einem wie ich finde sehr spannenden und klasse recherchierten Vortrag zum Thema "Haftpflichtrisiken für Helfer im Projekt", den Stefan Weigel gehalten hat. Der Vortrag ist auf so großes Interesse gestoßen, dass wir anschließend noch sehr lange die unterschiedlichsten Fragen diskutiert haben. Als Ergebnis können wir festhalten, dass wir künftig - auch vom Verein aus - noch mehr auf die Absicherung unserer Helfer achten werden, um etwaigen Problemen vorzubeugen. Genaueres dazu demnächst. Die Folien von Stefan stehen online - Stefan, verlinkst du das noch im Wiki?

Marko Moeller hat nach einer kurzen Pizzapause zum Thema Virtualisierung referiert und uns gezeigt, was mit VMware alles möglich ist. Für die künftige Arbeit in der Qualitätssicherung wäre das eine echte Alternative, um auf einem "sauberen" Referenzsystem bestimmte Fehler nachstellen zu können. Jeder moderne Rechner ist mittlerweile mit so viel "Power" ausgestattet, um problemlos als Virtualisierungs-Umgebung dienen zu können.

Weiter gings direkt mit Markos zweitem Vortrag, diesmal zum Thema portable Anwendungen. Sozusagen exklusiv für das Projektwochenende hatte er schonmal eine Vorschau der neuen Versionen dabei, inklusive des neuen Tools, um sich seine eigene Live-CD zu basteln. ;-) Ich bin mir sicher, die neuen Versionen werden wieder ein voller Erfolg! Die Freigabe ist für die kommenden Tage geplant.

André hat danach über zwei geplante Projekte erzählt, die wir demnächst angehen wollen. Zum einen einen Extensions-Wettbewerb, bei dem der Verein Geldpreise ausloben wird. Hier werden auch demnächst genauere Informationen auf die Liste kommen. Zum anderen hat er von "OpenOffice.org Day" erzählt, den wir für nächstes Jahr planen. An einem Tag sollen deutschlandweit in vielen Städten Aktionen rund um OOo stattfinden. Auch hier gilt: Details und genauere Informationen demnächst auf dieser Liste.

Abgerundet wurde der Samstag von einer Betrachtung des de-Projektes im internationalen Vergleich, und natürlich vom anschließenden Abendessen in einer Brauereigaststätte mit Bayerischen Schmankerln. ;-) (Der Wettergott war nicht gnädig mit uns, deswegen musste das geplante Grillen leider ausfallen.)

Der Sonntag stand ganz im Zeichen einer offenen Diskussionsrunde. Zunächst ging es um unser Camp, das in diesem Jahr mangels Teilnehmern ausfallen muss. Die Überlegungen gehen in die Richtung, ab dem kommenden Jahr das Camp für alle Altersgruppen zu öffnen, und explizit bei uns auf den Seiten für Interessenten am Projekt zu bewerben. Somit könnten "Neulinge" einmal im Jahr sich direkt über die Arbeitsweise im Projekt informieren in der Hoffnung, dass sie sich dadurch fester ans Projekt binden und die Einstiegshürden erleichtert werden.

Interessant war auch, die Lage des OpenOffice.org-Projektes in Österreich und der Schweiz zu analysieren. In beiden Ländern ist das de-Projekt leider nicht ansatzweise so stark vertreten wie in Deutschland, sodass wir künftig hier unterstützend wirken möchten, um auch dort eine stärkere Präsenz zu zeigen.

Ein weiteres Ergebnis des Projektwochenendes ist, dass OpenOffice.org im Open-Source-Jahrbuch 2008 mit einem oder mehreren Artikeln präsent sein wird.

Viel Diskussionsstoff lieferte auch die Frage nach dem aktuellen Stand der Zertifizierungen im Bereich OpenOffice.org, die in der letzten Zeit gehäuft auf der Liste gestellt wurde.

Das nur als wirklich kurze Zusammenfassung. Zu den einzelnen Themen werden im Laufe der nächsten Woche mit Sicherheit umfangreichere Mails auf die Liste kommen, um die Fragen jeweils im Einzelnen zu erörtern.

Bleibt mir nur abschließend zu sagen, dass es mir sehr großen Spaß gemacht hat und ich hoffe, dass wir ein solches Wochenende wiederholen und zu einer festen Institution machen können. Die Möglichkeiten, anstehende Aufgaben und Probleme im direkten Gespräch zu erörtern, sind noch weitaus besser als per virtueller Mailingliste, und ich möchte den direkten Kontakt nicht missen. Mein Dank gilt allen Beteiligten für ihre spannenden und kreativen Beiträge!

Die Übernachtungskosten, das soll nicht unerwähnt bleiben, hat übrigens komplett der Verein OpenOffice.org Deutschland e.V. übernommen.

Viele Grüße
Flo

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