Lieber Peter, hallo Liste,
Peter Hoeschl schrieb am 27.01.1999 11:26 Uhr:
>ich denke mal, das dies auch ein Zweck der arche-media.net ist,
>bzw. der Mitbegruender der a-m, Klaus Arnold, wohl bereits Dienste
>hierzu anbietet.
erstmal danke fuer den Hinweis und es kommt mir sehr zu
gelegen, dass das Thema einmal angesprochen wird.
Sicher werden sich einige gefragt haben, was diese
*arche-media*-Geschichte eigentlich soll. Im Grunde ist
noch nicht allzuviel passiert, was aber zum Teil auch
daran liegt, dass es im Moment noch technische Gruende
gibt, weshalb wir z. Z. nicht weitermachen koennen.
Nicht nur fuer *arche-media.net* sondern auch fuer einige
andere Projekte wird derzeit bei BOV ein neuer LINUX-Rechner
installiert. Mir erscheint es wenig sinnvoll, vor dem
endgueltigen Umzug auf diese Maschine noch etwas grossartiges
an der Arche zu machen. Es wuerde nur bedeuten, dass ich
dann eine Menge Pfade umschreiben darf. Mir fehlt effektiv
die Lust auf doppelte Arbeit, sicher verstaendlich :-).
Das Konzept der Arche, welches sich zu 95% Simone ausgedacht
hat, schmurgelte fast ein Jahr in ihrem Kopf rum, bevor es
dann soweit kam, wie es jetzt ist. Ich bin eigentlich
erst recht spaet dazu geraten. Wenn es nun noch ein bis drei
Wochen dauert, bis es dann endgueltig "losgeht", was soll's.
Weder Simone noch mich macht diese Verzoegerung sonderlich
unruhig. Das Konzept steht, die Seitentemplates sind fertig
und bis jetzt hat das Projekt eine ganz gute Presse. Die
kaum Kosten verursacht hat!
Wenn nun Ulrich Voss schreibt:
> Ich sehe im Bereich Oeffentlichkeitsarbeit bei vielen kleinen Firmen
> vor allem aus dem Hightech-Bereich eine riesige Luecke und fast den
> groessten Wettbewerbsnachteil gegenueber den Grossen.
finde ich, dass er das nach meiner unmassgeblichen Meinung
falsch sieht. Grundsaetzlich laesst sich eher feststellen,
dass man als kleine Unternehmung viel bessere Chancen hat,
(gute) PR-Erfolge zu erzielen, als jedes Grossunternehmen.
Insbesondere via Internet.
Nicht nur, weil die Distributionskosten - im Vergleich zu
konventioneller PR - gegen Null tendieren sondern auch,
weil sich viel mehr Moeglichkeiten bieten. Eine davon ist
z. B. *arche-media.net*.
Ich hatte, glaube ich, irgendwann einmal erwaehnt, dass wir
noch einen Sponsor haben: Horizont.NET. Freundlicherweise
hat man sich in Frankfurt dazu bereiterklaert, a-m.net auf
das Redaktionssystem des Deutschen Fachverlags draufzuklemmen.
D. h. jeder Beitrag, den irgendwer innerhalb der Arche
veroeffentlicht, wird/kann gleichzeitig (sofern der Autor
es gestattet) auch irgendwo bei Horizont.NET erscheinen,
insbesondere innerhalb einer Rubrik "NetMarketing".
Es gibt demnaechst auch eine kleine Website zu meiner
Liste.
Konkret sieht es so aus, das alle Beitraege, die jemand
- zu welchem Thema auch immer - in der Arche veroeffentlichen
moechte, grundsaetzlich mit Namen, Foto und einem Fuenf-
zeiler dazu erscheinen, was der Autor / die Autorin macht.
Ich habe mich bei der Konzeption dieser "Abteilung" sehr
an amerikanischen Vorbildern orientiert, siehe dazu auch
<http://www.cklickz.com>.
Einige Leute aus Simones und meinem Umfeld haben sich
bereits bereit erklaert, etwas zu schreiben. Von ein
paar amerikanischen Autoren habe ich die Genehmigung,
ihr Material in Deutsch publizieren zu duerfen. Darunter
Nancy Roebke, die man mit Sicherheit als DIE amerikanische
Expertin fuer das Thema NetWorking bezeichnen darf.
Zumindest die Amerikaner wissen, wozu es gut ist, an
vielen Stellen mit einem Beitrag zu erscheinen! Dies
waere eine PR-Methode und auch dazu ist diese Liste da.
Was kostet solches? Nichts ausser etwas Arbeit!
Eine weitere Moeglichkeit, mit der man die eigene
Kompetenz unter Beweis stellen kann, waere ein
Feature in NetMarketing. Kostet ebenfalls nichts
und geht im Bereich Online-Marketing an die richtigen
Adressen.
Die andere, in Anlehnung an konventionelle PR-Arbeit
ist der "stinknormale" Versand von Medieninfos per eMail,
nicht einmal eine sehr teure Sache.
Gut, ich habe hier vielleicht den Vorteil, dass ich
vor einiger Zeit einmal einen der Redaktionsschreibtische
der Rheinischen Post (als Freier Mitarbeiter) von der
anderen Seite gesehen habe. Aber im Grunde ist es doch
nicht sonderlich schwierig, zu erkennen, welche News
aus einem Unternehmen tatsaechlich News sind UND
eine Story. Irgendwelchen Hype zu verbreiten sicher
nicht. Aber sonst?
Unter http://www.topthema.de findet man zwanzig Tips,
was man bei einer Pressemitteilung grundsaetzlich
beachten sollte. Von mir gibt es mit einer leeren Mail
an <mailto:[EMAIL PROTECTED]> einen
Infotext zu Pressemitteilungen fuer NetMarketing.
Etwa 80% dieser Infos treffen auch auf andere (Online-)
Publikationen zu. Wenn man sich an diese Tips und die
Hinweise bei Topthema.de haelt, ist das schon die halbe
Miete.
Der wohl wichtigste Punkt fuer eine Pressemitteilung ist
die Frage der Distribution und auch hier laesst sich
grundsaetzlich sagen, das weniger meist mehr ist.
Es bringt wenig, zum grossen Rundumschlag auszuholen und
ein Medieninfo voellig sinnlos an tausende von Adressen
zu verteilen. Oft ist es so, dass ein Info an 120
Redaktionen und Journalisten (die das Info dann "bringen")
mehr erreicht, als ein Riesenverteiler.
Dass es natuerlich einiger Muehe und Arbeit bedarf, einen
solchen Verteiler speziell fuer seine eigene Firma
zusammnzustellen ist klar. Doch wer hat gesagt, dass solche
Vorbereitungen jemals einfach waren oder sind. Speziell bezogen
auf das Internet laesst sich noch mehr als im konventionellen
Bereich sagen, dass Online-PR oder -Werbung etwas kostet:
Naemlich entweder Geld ODER wenn man das nicht hat, Zeit
und Arbeit.
Manchmal ist es effektiver, sich bei Projekten zu Teams
zusammenzuschliessen oder irgendwelche Spezialisten fuer
bestimmte Dinge zu engagieren. Das beste Beispiel dafuer
ist die Zusammenarbeit zwischen Simone und mir.
Ich habe mich bisher aus dem Bereich Webdesign ziemlich
herausgehalten, weil ich mit meine grafischen Faehigkeiten
kaum irgendeinen Blumentopf gewinnen kann. Es reicht,
um mal einen Button zu machen, alles andere war fuer mich
eine Quaelerei. Lieber ueberlasse ich solche Dinge jemandem,
der es kann und beschraenke mich auf das, was ich richtig
kann. Wie sich in der Zwischenzeit herausgestellt hat,
fuehrt das selbst bei dem langen Flur zwischen Hamburg und
Duesseldorf zu sehr sehr effektiven Ergebnissen, wenn man
einmal bestimmte logistische Probleme geloest hat
(Software-Tip fuer virtuelle Teams: http://www.hotofftheweb.com
evtl. nur mit einem "f").
Auch dieses ist der Sinn des *arche-media.net*: Spezialisten
fuer Aufgaben zu finden, die diese schneller, effektiver
und vor allem erfolgreicher erledigen, als man es selbst
koennte. Voraussetzung dafuer ist natuerlich, dass man irgendwie
in Erscheinung tritt UND sich dazu von dem Gedanken freimacht,
man muesse alles wissen.
Ich moechte eine Wette darauf abschliessen, dass fast jeder
in dieser Runde irgendein Spezialthema hat, von dem er
besonders viel versteht. Warum nicht irgendwas dazu schreiben,
was fuer die Runde nuetzlich ist? Man muss dazu nicht
unbedingt warten, bis das Thema irgendwann einmal "dran" ist.
Auch dazu wieder ein Beispiel:
Ich moechte mir ganz gerne in naechster Zeit einen
"MPEG-Walkman" zulegen und wuerde ganz gerne wissen, wie man
mit einem Mac die notwendigen Files erzeugt. Und auch, wie
ich z. B. aus einem ollen PC eine "MusicBox" machen koennte,
mit dem sich ab August das neue Hamburger Refugium beschallen
laesst :-).
Bis jetzt ist mir die ganze HD-Recording-Geschichte ein
ziemliches Raetsel und ich wuesste gern mehr darueber.
Herzliche Gruesse
Klaus Arnhold
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