<< Aehnliches sehe ich auch in Bezug auf andere Bioprodukte.
        Im Grunde liegt das Defizit wohl eher darin, dass man
        garnicht erst versucht, neue "Maerkte" zu erschliessen
        sondern sich lieber auf die Kreise beschraenkt, in denen
        man sowieso schon zugange ist. Obwohl ich mir fast sicher
        bin, dass es ausserhalb der "Oekofraktion" genuegend
        interessierte Abnehmer fuer derartige Produkte gaebe,
        sofern sie nur davon wuessten.

Was meint die Gemeinde dazu?

Finde ich interessant, dass Du das Thema Biokost 
ansprichst. In diese Richtung moechte ich gehen.

Mittels der Tatsache, dass bei mir eine Lebensmittel-
allergie festgestellt wurde, begann ich mich mit dem 
Thema Allergie und Biokost auseinanderzusetzen.

Und wie es eigentlich immer so ist, wenn man 
Informationen wirklich sucht, wird man ueberschuettet 
damit. Und kann es auch beruflich umsetezn.
Als derzeitiges Projekt werde ich fuer einen 
Biokostladen eine Internet-Praesenz mit Shop-Loesung 
erstellen. Eine weiterer Shop fuer einen Biobetten-
hersteller ist im Gespraech. Ausserdem konnte ich jetzt 
schon zwei Verlage aus dem Bereich Gesundheit zur 
Zusammenarbeit gewinnen. Und das obwohl ich noch
keine groesseren Anstrengungen unternahm.

Letztendlich moechte ich eine Plattform zum Thema 
*Bewusster Leben* schaffen. Aber dies ist noch ein weiter 
Weg. Ist fuer mich aber ideal, da ich private Interessen mit 
den beruflichen verbinden kann.

Aber zurueck zum Thema. Auch im Bereich Biokost gibt 
es schon einige gute Adressen im Internet, 
z.B. http://www.naturkost.de .Hier findet der *Suchende* 
sehr informative Internetseiten vor.

Und hier liegt m.E. der Hund begraben. Das Thema 
Biokost und/oder Oekologie ist sehr schwierig an den 
Mann zu bringen, da die Umsetzung erst einmal mit 
vielen Unannehmlichkeiten verbunden ist. 

Und fuer was? - Hauptsaechlich doch fuer Werte die in 
der heutigen Gesellschaft nicht sonderlich erstrebenswert 
sind. Und dann muss man noch auf viele anerzogene 
Gewohnheiten und Bequemlichkeiten verzichten. Und teuerer
ist es auf den ersten Blick auch noch.

Also aus Marketingsicht ist das Thema Oekologie sicherlich
absolut schwer zu verkaufen, da es kontraproduktiv zu dem 
steht was uns taeglich von vielen Seiten (Staat, Medien, 
Wirtschaft usw.) eingebleut wird. Und da wir uns doch so 
gerne die Verantwortung auch fuer unser eigenes Leben 
abnehmen lassen, glauben wir diesen Institutionen auch,
ist ja viel bequemer so.  

Und dann kommt da so ein Gemuesefuzzi, und will uns 
weismachen, wir machen etwas falsch.....

Also, ich glaube oekologisches Bewusstsein kann man fast
nicht verkaufen, man kann nur die Informationen dazu anbieten.

Ist wohl etwas OT geworden, sorry.


Schoenen Gruss, Peter


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