-----Urspr�ngliche Nachricht-----
Von: Hoeschl, Peter <[EMAIL PROTECTED]>
An: [EMAIL PROTECTED] <[EMAIL PROTECTED]>
Datum: Donnerstag, 28. Januar 1999 09:26
Betreff: Oekologie (war Spezialisierung)


Und hier liegt m.E. der Hund begraben. Das Thema 
Biokost und/oder Oekologie ist sehr schwierig an den 
Mann zu bringen, da die Umsetzung erst einmal mit 
vielen Unannehmlichkeiten verbunden ist. 

Und teuerer
ist es auf den ersten Blick auch noch.

Genau: Bei Lebensmitteln ebenso wie bei Technik.
Und wer aufs Geld schauen mu�, kauft manchmal mit schlechtem Gewissen bei Aldi ein...

Also aus Marketingsicht ist das Thema Oekologie sicherlich
absolut schwer zu verkaufen, da es kontraproduktiv zu dem 
steht was uns taeglich von vielen Seiten (Staat, Medien, 
Wirtschaft usw.) eingebleut wird...

das ist leider zu einfach: Wer die Verbraucher f�r dumm/ungebildet h�lt, stellt sich 
selbst ein Bein... und kann ihnen nix verkaufen.

Und dann kommt da so ein Gemuesefuzzi, und will uns 
weismachen, wir machen etwas falsch.....


Deshalb l�uft es so schlecht! Ich habe keine Lust, in Biol�den einzukaufen, wo an mein 
schlechtes Gewissen appelliert wird. Heute l�uft fast alles auf der Genu�schiene! 
Wohlf�hlen, sich etwas Gutes tun/g�nnen. Deshalb verkaufen sich z.B. Bio-Weine und 
Edelklamotten aus *gr�ner* Baumwolle trotzdem gut - im Versandhandel. 
Aber die m�ssen erst mal viel Geld ausgeben f�r die richtigen Adressen und sie dann 
aufwendig pflegen...


--
Dipl.-Btw. Klemens Wanke - Redaktionsb�ro f�r Marketing & Medien 
Tel. (+49) 0 41 87 74 34, Fax (+49) 0 41 87-31 28 20
eMail: [EMAIL PROTECTED] - http://home.t-online.de/home/klemens.wanke

Antwort per Email an