Hi Michael,
>so far, so sad:
>Michael Hilscher
>(�ber Nacamar - die ihren guten Ruf bis heute gerecht wurden)
Allgemein habe ich von Billiganbietern die Nase voll. Ich verstehe
schon, da� Einsteiger keine "hohen" Preise zahlen k�nnen. Unter
anderem geh�re ich zu den Kunden des ber�chtigten Webspaceanbieters
"servicepool". Letztes Jahr im September wurden s�mtliche Kunden von
Servicepool ohne Vorwarnung von der amerikanischen Firma deren
Wiederverk�ufer Servicepool war, aus dem Netz gekickt. Bereits Monate
vorher war serivcepool weder per Telefon, noch per Fax oder Email
erreichbar. Es dauerte mehr als einen Monat, bis die www- domain bei
einem anderen Provider wieder lief. Nur, da� nun kein SSi mehr
m�glich war (nicht eingerichtet) was nat�rlich ein unerw�nschter
Effekt ist, wenn man damit gearbeitet hat (mal salopp gesagt).
Schlimmer war, da� der Transfer nicht komplett ausgef�hrt worden war.
S�mtliche Bilddateien waren zwar transferiert worden, aber nicht
vollst�ndig. Ich nehme an, das einfach ein schlampiges Beackup
benutzt worden ist. Das Ergebnis kann sich, wer mag unter
http://www.cyberpunk.de ansehen. Der Emailaccount funktioniert immer
noch nicht, die Firma ist auch nicht erreichbar, bucht aber weiterhin
ab von meinem Konto. Die Domain war vorher bereits seit einem Jahr im
Netz gewesen, so da� ich keine Sicherungskopie mehr von den ildern
hatte (wer rechnet auch mit sowas?). Unerfreulich.
Mittlerweile zahle ich gerne den 10fachen Betrag wenn daf�r der
Provider verl�sslich und der Server schnell ist. Wenn man bedenkt,
das ein verprellter Kunde, der sonst einen Auftr�g h�tte vergeben
wollen im Ernstfall mehrere zehntausend Mark kostet, steht
�bertriebene Sparsamkeit in keinerlei Verh�ltnis dazu. Auch sollte
man vielleicht einmal anmerken, das Schn�ppchenpreise immer auf
Mischkalkulation beruhen. Diese Server werden bis an den Rand der
Leistungsf�higkeit mit kleinen Domains vollgepfropft, in der
hoffnung, das schon keines der Angebote richtig erfolgreich wird
(sonst br�che das Ganze n�mlich in sich zusammen wie ein Kartenhaus).
Die technischen Angaben zur Leitungsdicke sagen da dann gar nicht mal
soviel aus, denn das schw�chste Glied bestimmt die Haltbarkeit einer
Kette, und bei Servern in �bersee ist die Wahrscheinlichkeit, das es
irgendo mal hakt einfach gr�sser. Hinzu kommt noch der Support. Wie
verklagt man einen Anbieter in Texas? Mit welchen Kosten? Schreibt
Ihr gerne English? Besser als in Deutsch? Ruft ihr schnell mal in
�bersee an um einen Sachverhalt zu kl�ren oder W�nsche zu �ussern?
Innerhalb Deutschlands kostet ein MB den Provider zwischen 30 Pfennig
und 1 Mark, wenn ich recht informiert bin. Wenn ein Provider
unbegrenzten Transfer anbietet, f�r einen Apfel und ein Ei, dann ist
da was faul. Und tats�chlich: Immer wieder h�rt man von Kunden, denen
vom Provider ohne Orwarnung fristlos gek�ndigt wurde. Oft steht dann
in den AGB's irgendwo was von "normaler" Nutzung. Wer zu erfolgreich
ist, fliegt also. Eigentlich nachvollziehbar und ganz klar. There is
no free lunch.
�brigens erinnere ich mich an einen excellenten Artikel von Giesbert
vor einiger Zeit. War in der Internet Pro, nicht?
cu,
Richard