Claudia Klinger schrieb am 01.02.1999 11:09 Uhr: >Gerry McGovern �ber Vertrauen im Netz, vielleicht ganz lehrreich.... Hallo Claudia, hallo Liste, u. a. dieser Punkt ist mit einer der Gruende, weshalb ich meine Website im Moment etwas umtexte. Bisher war da sehr viel von "wir" die Rede obwohl ich noch nie "wir" war. D. h. ich bin noch eine Agntur gewesen und weshalb soll ich mich dann nach aussen als solche verkaufen? Ich hatte ein paar ganz gute Ideen, die Leute fuer die ich gearbeitet habe und arbeite, sind mit dem zufrieden, was sie bekommen. Von daher gibt es keine Notwendigkeit, das auch irgendwie groesser darzustellen, als es ist. Ich sag dazu immer, dass mein Buero auf meinem Hals ist :-). Es erscheint mir wesentlich unglaubwuerdiger, wenn man sich nach aussen als "internationales Riesending" verkauft und es sich dann letztlich herausstellt, es ist doch nur eine Drei-Personen-Klitsche vom Hinterhof. Wobei ich damit ueberhaupt nicht sagen will, dass es die kleinen Multimediashops nicht bringen, denn die meisten duerften so in der Groessenordnung von drei bis sechs Leuten sein. Ich will damit lediglich sagen, dass man es nicht noetig haben sollte, mehr vozuspiegeln, als tatsaechlich Sache ist. Wozu und fuer wen? Aus Amerika gibt es genuegend Beispiele dafuer, dass "One-Person-Shows", die lediglich mit Schlepptop und Handy arbeiten, ziemlich gute Arbeit abliefern. Horst Baumann, ein Duesseldorfer Kunstler, der u. a. Lasershows macht und auch die Lichteruhr im Rheinturm entwickelt hat, bezeichnete mal Cyberwork (mit Laptop in einer Kneipe) als eine "moderne Art von Wiener Cafehausliteratur". Irgendwie hat er damit Recht. Herzliche Gruesse Klaus
