Hi,


eine "L�sung" hab ich  nicht, wenn das Problem schon so weit
"gediehen" ist. Sondern ich verzichte halt von vorneherein darauf,
eine Firma zu gr�nden, Kredite aufzunehmen, mich zu verschulden und
von Banken oder 1 Hauptauftraggeber abh�ngig zu machen.

Das w�r' bei manchen meiner Projekte durchaus m�glich, ja, "angesagt"
gewesen - aber f�r mich stand im Vordergrund, dass mich das zu stark
bindet (an ein Thema/Projekt, an die Banken & Beh�rden, ans
regelm��ige Arbeiten, an konkrete Mitarbeiter, etc.).

So bleibe ich lieber Freelancerin, hoppe von Projekt zu Projekt (was
meinem ideenreichen Temperament ausgesprochen entgegenkommt, denn ich
langweile mich schnell, wenn etwas sich mal stabilisiert hat...) und
achte darauf, nie mehr Auftr�ge anzunehmen, als (im Schnitt!) 60%
meiner Arbeitszeit entspricht. So bleibt mir genug Zeit f�r meine
No-Commerce-Projekte - die andrerseits aber sowas wie "Werbeausgaben"
vollst�ndig �berfl�ssig machen.

Festkosten hab ich wie jeder eine Miete, ein paar Hunderter Telefon,
K�nstlersozialkasse und ab und an Soft- und Hardware. Wenn ich die
�berschaubar f�r 3 Monate im voraus gesichert habe (was locker der
Fall ist), f�hl ich mich ausreichend gesichert und frei f�r Abenteuer
aller Art. Bekomm ich zuviel Auftr�ge oder ist ein Ding zu gro�, geb
ich weiter oder zieh andere zu.
Damit gerate ich nat�rlich NIE in den Bereich "fette Knete machen".
Das brauch ich aber auch nicht, weil das, was ich arbeite, eben das
ist, was ich am liebsten tue - brauche also keinen Ersatz in Gestalt
von Geldbergen (die erfolgreich zu verteidigen ja wieder ein
ungeheuerer Zeit-Aufwand ist!).

So long

Claudia


P.S. Bis ich bei der oben beschriebenen Haltung angekommen war, hat
mich zwei leidvolle Pleiten in der Vergangenheit gekostet (ein Caf�,
ein Anzeigenblatt). Zum Gl�ck waren da keine gro�en Bankschulden, nur
Privatknete, eigene und von Freunden in den Sand gesetzt.

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