At 11:40 02.03.99 +0100, Simon Huck wrote:

>Gut m�glich, aber sie dient ja nicht nur zur Geldanlage. 

nur zur Begriffsklaerung: Es gibt sogenannte "Risiko-Lebensversicherungen"
und sogenannte "Kapital-Lebensversicherungen". Bei ersteren wird der
Beitrag zur Absicherung im Todesfall gezahlt, bei letzteren wird
gleichzeitig auch gespart. 
Risiko-Lebensversicherungen sind sinnvoll, wenn man z.B. als Ernaehrerin
einer Familie eine ziemliche Katastrophe hinterlassen wuerde, wenn einem
was zustoesst. Da hilft die Versicherungssume dann zumindest ueber die
finanziellen Probleme. Ich hoerte uebrigens auch einmal von jemandem, dass
er sich lebensversichert, um die Mit-Finanziers seiner Firma abzusichern,
falls ihm was passiert. Ein interessantes Konstrukt, wenn man als
Existenzgruender eine Firma mit der finanziellen Hilfe von
Bekannten/Geldgebern hochzieht.
Also zusammengefasst: RisikoLV ist fuer einige Personengruppen interessant. 
Von der Kapital-LV wird dagegen in der Tat mittlerweile von vielen Seiten
abgeraten (u.B. "Bund der Versicherten", Stiftung Warentest/Finanztest).
Die Argumente scheinen mir ziemlich einsichtig. Andere Anlageformen sind in
der Regel einfach renditestaerker - wenn auch nicht so superbequem wie die
automatisch abgebuchten LV-Versicherungsbetraege.

>Ist ja doch
>eine "Versicherung fuers Leben", und im gegensatz zur Rente, die man
>im angestelltenverh�ltniss zahlen muss, eine guenstige Loesung zur
>Altersabsicherung. 

nun ja, siehe oben. Wer sich mehr um sein Geld kuemmert, kann auch mehr
rausholen als bei der Lebensversicherung. Ist ja eigentlich auch klar - die
Versicherung muss ja irgendwo das Geld fuer die auszuzahlenden
Versicherungsfaelle (d.h. wenn jemand vor Ablauf der Zeit stirbt) her
nehmen, d.h. das geht im grossen Topf aller Versicherungsnehmer effektiv
verloren. Bei anderen Anlageformen kann die Bank (o.ae.) dagegen mit dem
kompletten Geld arbeiten.

Petra

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