Jake J. Boneral schrieb,

>a) Es geht nicht um authentifizierung sondern um unterscheiden von
Usern.

OK. Das ginge zur Not auch �ber einen Fallback auf Sessionvariablen,
die per GET �bergeben werden. Ist aber nat�rlich weniger elegant, weil
die dann im URL stehen. Mu� aber nicht weniger sicher sein, wenn man
nicht erratbare zufaellige Werte nimmt. Cookies sind auch f�lschbar.

>Bei 40000 Visitors/Monat hab ich auch keinen Bock eine
>Viertelmillion-Useraccounts (pro Halbjahr) in meiner NT-Domain
anzulegen.

Wie waer's mit folgender Unterscheidung? Benutzer mit Account k�nnen
Ihre Einstellungen auch langfristig speichern. Benutzer ohne Account
brauchen blos eine Sessionvariable per Cookie mit Fallback auf GET.
Die Arbeit macht ja eh das System. Auf einem kleinen Pentium unter
Linux mit MySQL und PHP geht das auch mit groesseren
Benutzerdatenbanken problemlos.

>Und ich habe auch nicht verstanden warum man dich nicht zu Cookies
>�berreden kann und das finde ich schade.

Wenn mir mein Browser erlauben wuerde, Cookies explizit f�r einzelne
Domains und ausschliesslich sessionweise zu aktivieren, haette ich
keine Probleme damit. Ich mag nur keine globale Generierung von
Benutzerprofilen z.B. �ber Bannerserver oder Kooperation von Sites.
Auf dem einen Server hinterlaesst man eine E-Mail-Adresse, auf dem
anderen eine Kreditkartennummer, auf einem weiteren interessiert man
sich f�r Marketingliteratur oder Damenunterwaesche und alles zusammen
mit der Reihenfolge und Besuchshaeufigkeit gibt interessante
Benutzerprofile. Nat�rlich hinterlasse ich auch so Datenspuren, aber
sie sind nur mit groesserem Aufwand aggregierbar.

>K�nnte es sein, da� du aus Angst vor Java auch JavaScript
verteufelst,

Nein. Java aktiviere ich z.B. f�r Bankkontakte. JavaScript nervt
einfach nur indem es mir meine Statuszeile mi�braucht oder neue
Fenster �ffnet. Dagegen gibt es kaum sinnvolle Anwendungen, die nicht
sicherer serverseitig gel�st werden k�nnen.

>btw: Wenn du mir einen Weg zeigst, wie ich ohne JavaScript zwei
Dokumente
>in zwei Frames gleichzeitig austausche,

Am besten indem man auf Frames verzichtet (aber das ist ein anderes
l�ngeres Thema :)). Ansonsten nur mit neuen Framesets (,die man eh bei
Frames braucht, um linkbar und bookmarkfaehig zu sein...).

> oder ein kleines Fenster aufmache oder einen MouseOver-Event
sinnvoll
> behandeln kann, dann werde ich auf Javascript verzichten.

MouseOver ist problemlos, da es bei abgeschaltetem JS nicht stoert.
Neue Fenster haenge ich entweder mit OnClick an einen normalen Link
(Zusatzinfos, die bei abgeschalteten JS nicht erscheinen) oder ersetze
das gleiche Target eines normalen Links mit JS (dann erscheint dioe
Information bei abgeschaltetem JS eben in einen normalen Fenster ohne
z.B. Groessenanpassung). Die Kunst bei JavaScript, da� die Seiten auch
bei abgeschaltetem JS (oder anderen Versionen) noch fehlerlos laufen.

Meine Philosphie (Filosofie? :)) beim Entwurf von Netzkonzepten ist
es, in diesem neuen benutzerorientierten Medium auch dem Benutzer
Entscheidungen zu �berlassen und im besten Fall jedem Besucher
individuell angepasste Inhalte und Layouts zu liefern. Gerade weil ich
als Techniker weiss, welche Daten man wie erhalten kann und als
Soziologe, was man damit anfaengt, respektiere ich die Bedenken gerade
der erfahrenen Internetbenutzer.

Gru�, Reiner

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