[It reads that German scientists developed a bomb sniffer for TATP which
can be produced for less than Eur 1k, about 1.46k US$, and is more
accurate the e.g. bomb sniffing dogs. I understood that there are small
plates of gold inside which are covered by some glue, which will be able
to catch traces of TATP in the air and will therefore cahnge their
weight. From the difference in the weight it can tell whether theres
explosives around. dm+]

http://idw-online.de/pages/de/news274062

Hochempfindlicher Sprengstoffschnüffler zum Mini-Preis

Chemiker der Universität Bonn und des Max Planck Instituts für
Polymerforschung in Mainz haben einen Detektor entwickelt, der schon bei
kleinsten Mengen des Sprengstoffs TATP Alarm schlägt. Das handliche und
leicht zu bedienende Gerät kostet in der Herstellung nur wenige hundert
Euro. Die Bonner Forscher präsentieren vom 18.8. bis zum 5.9. in
Eckernförde einen Prototyp. Dort findet in dieser Zeit die
Militär-Leistungsshow "Common Shield" statt, auf der die Bundeswehr neue
Systeme zum Schutz von Soldaten in Einsatzgebieten testet. Die Firma
PROvendis hat den "Sprengstoffschnüffler" inzwischen zum Patent
angemeldet und betreut die Vermarktung der Schutzrechte.
In Terroristenkreisen hat TATP (Triaceton-Triperoxid) momentan
Konjunktur: Die Substanz ist fast so explosiv wie TNT und lässt sich
relativ einfach aus haushaltsüblichen Chemikalien herstellen. TATP kam
beispielsweise bei den verheerenden Anschlägen 2004 in Madrid und 2005
in London zum Einsatz.

Der neue Sprengstoffschnüffler kann schon geringste TATP-Spuren
nachweisen. Hergestellt wurde das Gerät von Chemikern und Ingenieuren um
Professor Dr. Siegfried Waldvogel an der Universität Bonn. Auch das Max
Planck Institut für Polymerforschung in Mainz war an der Entwicklung
beteiligt.

Das "Riechzentrum" des Geräts ist nur wenig größer als eine Euro-Münze.
Es besteht aus drei kleinen Goldplättchen, die jeweils mit einer
hauchdünnen "Leimschicht" benetzt sind. An diesen Schichten bleiben
TATP-Spuren aus der Luft haften. Die Goldplättchen werden dadurch etwas
schwerer. Diese Gewichtsveränderung kann man messen. "Dazu versetzen wir
die Goldplättchen mit kleinen Quarzen in Schwingung", erklärt Professor
Waldvogel. "Am besten klappt das bei ihrer Resonanzfrequenz. Bleiben
TATP-Moleküle an den Plättchen kleben, werden diese durch das höhere
Gewicht ein wenig träger - ihre Resonanzfrequenz nimmt ab." Ganz neu
sind derartige "Quarz-Mikrowaagen" nicht. Es gab aber bislang keinen
passenden "Leim" für TATP. Die Bonner Forscher haben ihn entwickelt -
und zwar gleich mehrere unterschiedliche Sorten.

Quarz-Mikrowaagen sind nämlich relativ unspezifisch - ähnlich wie ein
Fliegenfänger: An dem bleiben ja auch nicht nur Stubenfliegen, sondern
genauso gut Mücken und Bienen hängen. Der Leim im Sprengstoffschnüffler
"fängt" zwar vorzugsweise TATP, aber eben nicht nur. In dem Gerät sitzen
jedoch gleich drei Quarz-Mikrowaagen. Sie sind mit drei verschiedenen
Leimsorten beschichtet, die jeweils auf unterschiedliche
Strukturelemente von TATP ansprechen. TATP bindet also an alle drei
Leimsorten. Die drei Waagen verändern also ihre Schwingfrequenz in ganz
charakteristischer Weise. Im Prinzip ist das ähnlich wie beim Sehen:
Wenn wir nur Rot sehen würden, könnten wir Orange und Violett nicht
unterscheiden - das klappt nur, weil wir auch Rezeptoren für blaues und
grünes Licht haben.

Konkurrenz für Sprengstoffhunde

Ein Vorteil des Geräts sind die geringen Materialkosten von weniger als
1.000 Euro. Schon der Prototyp ist zudem sehr kompakt und einfach in der
Handhabung. So zeigt eine Ampel aus drei Leuchtdioden an der Hinterseite
an, ob möglicherweise eine Sprengstoffgefährdung vorliegt. Ein weiteres
Novum ist die hohe Empfindlichkeit. Möglich wurde sie durch die extrem
hohe Frequenz der verwandten Schwingquarze. "Um auch noch kleinste
Änderungen in der Resonanzfrequenz messen zu können, haben wir eigens
hoch auflösende Zählschaltungen entwickelt", erklärt Bernhard Klöckner.
Der Diplomingenieur leitet die Abteilung Elektronik am Chemischen
Institut. "Dadurch können wir noch wenige Milliardstel Milligramm TATP
nachweisen."

Der Sprengstoffschnüffler macht damit sogar dem Riechorgan von Hunden
Konkurrenz. "Hunde ermüden zudem nach einiger Zeit", betont Waldvogel.
"Unser Gerät arbeitet dagegen ohne Probleme rund um die Uhr."

Kontakt:
Professor Dr. Siegfried Waldvogel
Kekulé-Institut für Organische Chemie und Biochemie der Universität Bonn
Telefon: 0228/73-2653
E-Mail: [EMAIL PROTECTED]

Dr. Thorsten Schaefer
PROvendis
Telefon: 0208/94-10527
E-Mail: [EMAIL PROTECTED]

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