Am Dienstag 17 Februar 2009 schrieb Anca & Hartmut Seel: > Hallo Herr Tremmel, > > Ich habe das von Ihnen erstellte rpm der mjpegtools benutzt, die > Erstellung eines Mpeg-Files hat damit 2,5 h benötigt. > > Dann habe ich die mjpegtools selbst kompiliert, um sie für meinen > neuen Core i7-Prozessor zu optimieren - leider ohne Erfolg. > Jetzt benötigt die Erstellung des selben Mpeg-Files 4,5 h. > > Was habe ich falsch gemacht oder womit bekommen Sie die gute > Performance hin?
1. Software nie einfach so mit "./configure", "make" und "make install" installieren, wenn "make uninstall" nicht vernünftig integriert ist, bekommt man eine so installierte Software oft kaum noch raus aus dem System -> RPM bauen, mein Source-RPM kann als Basis dienen. Damit ist auch sichergestellt, dass alle benötigten Pakete installiert sind. Das jetzige Eigencompilat lässt sich hoffentlich mit "make uninstall" wieder sauber entfernen. 2. In der configure Ausgabe sehe ich keinen Hinweis auf "nasm", weshalb wohl die Handoptimierten Assemblerteile nicht eingesetzt werden. 3. Wenn Sie mehr Performance rausholen wollen, als das Packman RPM bietet, installieren Sie das Source-RPM, suchen Sie sich die Zeile 141, in der die für Sie Compileroptionen hinzufügen können, dabei hilft eventuell http://gcc.gnu.org/onlinedocs/gcc-4.3.3/gcc/Optimize-Options.html dann in Zeile 23 das Release hochsetzen 0.pm.1, 0.pm.2, ... und die Sache neu bauen "rpmbuild -ba mjpegtools.spec". Damit kann dann sauber getestet und deinstalliert werden, wenns nicht die gewünschten Effekte bringt. -- Machs gut | http://www.iivs.de/schwinde/buerger/tremmel/ Manfred | http://packman.links2linux.de/ _______________________________________________ Packman mailing list [email protected] http://lists.links2linux.de/cgi-bin/mailman/listinfo/packman
