Zitat von Christian Boltz <[email protected]>:

Hallo Martin, hallo Leute,

Am Mittwoch, 8. Dezember 2010 schrieb Martin Sebald:
Folgende Situation: Es gibt Alias Domains. [...]
Schicke ich etwas an
domain-a.de wird diese Mail auf jeden Fall angenommen, [...]

Ich habe Deine Configfiles nur kurz überflogen, deshalb die Kurzfassung:
    Deine Queries sind zu einfach ;-)

Aliase im Stil von @domain1 -> @domain2, die so in der Alias-Datenbank
stehen, gelten als Catchall und nehmen daher Mails and alles @domain1
an. Ob die Mail dann hinterher an eine existierende Mailadresse @domain2
weitergeleitet werden kann, ist natürlich die Frage (und wird ggf. mit
einem Bounce beantwortet).

Stimmt so nicht 100%. Bei virtual aliases ist die Abfrage "recursive" d.h. das Ergebnis wird erneut durch die virtual Alias Prüfung gejagt falls es im Bereich virtual alias domains liegt. D.h. eine Umschreibung mit

@domain1   @domain2

führt dazu das jeder u...@domain1 nach u...@domain2 umgeschrieben wird und falls domain2 ebenfalls eine virtual alias domain ist wird u...@domain2 geprüft. Falls natürlich Domain2 eine Remote-Domain ist oder keine Benutzerliste prüft gibt es Backscatter. Siehe dazu "man 5 virtual".


Du musst die Queries so bauen, dass die Adressen direkt im SQL auf
domain2 umgeschrieben werden.

Es gibt meistens zwei Möglichkeiten:
1.) In der Anwendungslogik --> Postfix
2.) In der Datenbank --> kompliziertes SQL eventuell mit Stored Procedures

Gruß

Andreas


Attachment: smime.p7s
Description: S/MIME Cryptographic Signature

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