Pilgerbüro Karlsruhe warnt vor Pilgerfänger-Sekte! 

Jani­Faberis­Calendar­Abs­Minor­Luna: 126.19.2019 (6. Mai) 

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(17. März) Regenraub gekeimt 

Rubrique: Das Gedächtnis des Germanischen Elefanten Hannibal 

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Immer öfter seien Pilger nicht aus dem Ostreich zurückgekehrt, berichtete 
der Sprecher des Pilgerbüros Karlsruhe bei einem Info-Abend, und hätten 
Pilger teilweise ihr Jerusalem schon auf dem langen Weg dorthin oder auf 
Abwegen erreicht. 

Neu sei nun, wie sich eine Sekte auf strikte und penible Einhaltung von 
Gelübden und Durchhalten der Strecken verstünde, aber die Schrift und die 
Geschichte und die Tradition vermeiden und ablegen würde. Diese Sekte habe 
tief in der arabischen Wüste, an Jerusalem vorbei, Richtung Babylon, 
jenseits des Jordan, und dann hart nach Süden, einen Themenpark der 
Pilgerei errichtet, wo der Passionsweg des Pilgers selbst erfahrbar und wo 
ihm sein Irrtum in abstrakten Installationen selbst begehbar werden würde. 

Die Pilgersekte sei trotz ihres Anspruches auf Fürsorge und Lehre der Magie 
zu zeihen, denn schon die Zelebration der Umkehrung von Ziel und Weg des 
Pilgerns sei von derartiger systematischer Rigidität, und die Kritik an der 
Pilgerei sei typisch autonom selbsterzeugt und selbsttragend aber nicht 
selbstbezüglich. 

Nach ihrem Anführer nenne sich die Sekte Mohammedaner, der dem skeptischen 
Willkommen des Apokalyptikers Johannes für Johler Geschminkter (griechisch: 
Jesous Christous) zu Jerusalem am Ende der kanonischen Bibel nicht als 
Pilger, sondern als Krieger gefolgt sein wolle, und in dessen Namen die 
Sekte für Mitstreiter und -kämpfer gegen die im Ostreich in der 
christlichen Kirche einigen älteren Tempel werbe, die nach dem Vorbild der 
biblischen Helden als Götzendiener bekämpft werden. 

Denn auch die vorchristliche israelische Einheit des Tempels von Juda werde 
als Esoterikerverein der vereinigten Tempel verachtet. Auch die Bibel werde 
einerseits als Dokument und andererseits als Programm des gescheiterten 
Kampfes der Heiligen gefürchtet und gemieden. 

Die zumeist arabischsprachigen Mohammedaner stehen der hebräischen Dichtung 
aber näher als etwa die Byzantiner und die Griechen, und in Übersetzungen 
gehe nicht nur viele Tiefe sondern auch viel Sinn verloren. 

Die Sekte beruft sich jedoch auf ein biblisches und zwar als auf ein 
buchstäbliches Schisma zwischen den Söhnen Abrahams, dem Sklavensohn Ismael 
und dem Opasohn Israel, und man will aus der Wüste zurück gekehrt sein, in 
welche nicht nur der Sklavensohn Ismael sondern auch die echten Israeliten 
aus Ägypten über das rote Meer geflohen wären. 

In der Abhängigkeit der Schriftlehre von mündlicher Überlieferung und Orts- 
und Sachkenntnis zum Beispiel bei Mose von regelmäßigen Heuschreckenplagen 
nach und Rotfärbung bei Nilüberflutungen werden Pilger beim Bibelstudium 
meistens zunächst von rollenspielenden Spionen in Reenactments der 
rätsellosen biblischen Szenen ausgebeutet. Prophetien stünden dem Pilger 
auf den üblichen Handelsstraßen nach Jerusalem meist ohnehin als Geschäft 
zwischen Gauklern und Narren zu erwarten. 

Die Überlieferung eines historischen Kerns der biblischen Erzählungen werde 
nicht gepflegt, das Studium von deren Dramatik und Beispiel und 
Verschlüsselung werde den Mitgliedern verboten. Von Mitgliedern werde 
hauptsächlich die Pilgerreise nach Mekka gefordert, auf der die Mission des 
Anführers Mohammed zur Prophetie für Götzengläubige zu erfahren und zu 
erlernen wäre, und das goldene Jerusalem des Götzengläubigen zu bauen wie 
zu erobern. 

Auch der Koran werde nicht als Schlüssel für das Bibelstudium gebraucht. 
Nach ihrem eigenen heiligen Buch nenne sich die Sekte Koraner, die mit dem 
Band von Mitschriften der Reden des Anführers die Schrift doch pflegen und 
kennen will, dessen Inspiration als Analphabet für unverfälscht und 
ursprünglich verehrt und auswendig gelernt wird. 

Werber der Sekte würden gegenüber Bibellesern meistens in Reibereien zu 
verwickeln suchen, indem sie den Anspruch umkehren würden und vorweg nehmen 
würden, der Umworbene hätte ein gefälschtes Buch. 

Wie das Ziel vom Pilgern, so wäre zwar den Christen der Christus vom 
Christen zu trennen, bezeichnen sich aber auch die Mohammedaner selber 
nicht als Mohammedaner, und knien vor Mekka bewusst wie vor einem Götzen 
nieder, weil sie den Götzengläubigen zu ihrem Ordensvater halten wollen. 

Zölibat kennt die Sekte keines, Ehen mit nur einer Frau sind selten, und 
werden als Sklavinnenehen verachtet, und auch von Mohammedanerinnen so bei 
sich so geführt und behandelt. 

Ihre Mitglieder in den Ländern des Ostreiches findet die Sekte vor allem 
bei Händlern und Gastwirten, die sich schon öfters mit Pilgern verbündet 
und auch Kriegszüge begonnen haben. 

Mohammedanische Pilger würden sich nach ihrer Rückkehr nur sehr selten zu 
Mohammed bekennen, und ebenso selten in die christliche Lehre oder Mission 
unter lebendigen Götzen gehen. Die christliche Kreuzung oder mit Paulus 
Einpropfung von germanischen Kulten würden ohnehin wenige zurückgekehrte 
Pilger suchen, oder sich für die Erschließung und Bewahrung der 
hellenistischen Linie des römischen Kulturerbes verdingen. 

Der Ewige Pilger 

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Nußsprung: 76.12.2020 (17. März) 

Immer öfter seien Pilger nicht aus dem Ostreich zurückgekehrt, berichtete 
der Sprecher des Pilgerbüros Karlsruhe bei einem Einführungskurs, und 
Pilger hätten teilweise ihr Jerusalem schon auf dem langen Weg dorthin oder 
auf Abwegen erreicht. Neu sei nun, wie eine Sekte weit ab von Jerusalem, 
jenseits des Jordan, fern in der arabischen Wüste, kein eigenes Heiligtum 
errichtet habe, sondern ein Trainingslager oder einen Themenpark der 
Pilgerei. 

Die Sekte gibt sich als Pilgerpolizei aus. Die Mekkaner beanspruchen, die 
Heiligtümer in Palästina außer Vergleich stellen zu wollen, und aus dem 
Verdacht befreien zu wollen, bloße Lehreinrichtungen oder Gauklerbuden zu 
sein. Zweifel der Kirche an der Notwendigkeit solcher Pilgerpolizei haben 
Mitglieder der Sekte schon öfters kriegerisch entschieden. Der Gründer 
dieser Sekte hätte den Mitgliedern vermacht, das goldene Jerusalem zu 
bauen, warnte der Sprecher des Pilgerbüros. 

Die Pilgersekte versteht sich dennoch auf strikte und penible Einhaltung 
von Gelübden und auf protokollarisches Durchhalten von Wegstrecken und sei 
der Magie zu zeihen, weil die Umkehrung von Ziel und Weg des Pilgerns mit 
derartiger systematischer Rigidität eingefordert werde. Der geistliche Weg 
des Pilgers wäre grundsätzlich unabhängig von einem bestimmten Ziel, etwa 
wie der Weg des wiederkommenden Jesus nach Jerusalem. Dieser Erkenntnis 
geistlicher Unbedingtheit will die Sekte ein geistliches Zentrum setzen. 

Wie das Pilgern vom Pilger, so wäre der Christus vom Christen zu trennen, 
bezeichnen sich die Mohammedaner selber nicht als Mohammedaner. Der Geist 
des Pilgerns wäre ein Geist der Perfektion, aber ein Pilger würde nicht den 
Irrtum einer Geschichtsverpflanzung durchmachen und hinter sich lassen, 
sondern seine eigene Geschichte vergeistigen. Auf dem Weg der Passion 
sammele der Pilger wertvolle Überzeugungen. Die Sekte findet vor allem bei 
Händlern und Gastwirten ihre freiwilligen Mitglieder, und versteht den 
Passionsweg als kosmische Identität von Lebensweg und Aventure, die 
notwendig künstlich erzeugt werden muss. 

Der Erkenntnis der friedlichen Erschöpfung müsse nachgeholfen werden und 
die errungenen Weisheiten müssten selbst als Gebäude und Pilgerstätten 
veranschaulicht werden - um als Technik nutzbar gemacht werden zu können, 
über die Pilgerreise hinaus und über die Kirche hinaus. Die Sekte will mit 
den Installationen des Themenparks in Mekka alle und jeden Pilger wirksam 
geistlich erreichen und begleiten. 

Die Sekte verteilt auch ihr heiliges Buch mit derartiger systematischer 
Umkehrung, und bezichtigt die Bibel der Gefälschtheit. Die Koraner berufen 
sich auf ein urzeitliches Schisma der israelitischen Tradition, zwischen 
Abraham und Isaak. Die Israeliten aus Ägypten wären Ismael in die Wüste 
gefolgt. Der Ahnvater des freien Israels wäre jedoch Ismael. So werben die 
Mohammedaner für ihren Führer Mohammed als Propheten. Der Segen Israels 
wäre nicht über ein Buch übertragbar, oder Bücher verfälschten sogar den 
Segen, immunisieren sich die Koraner gegen Kritik und Schriftlehre. 

Prophetien stünden dem Pilger ohnehin als Geschäft zwischen Gauklern und 
Narren zu erwarten, schloß der Sprecher seine Warnung. 

Der Ewige Pilger 

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Nußsprung: 311.45.2019 (7. November) 

Immer öfter seien Pilger nicht aus dem Ostreich zurückgekehrt, berichtete 
der Sprecher des Pilgerbüros Karlsruhe bei einer Presse-Einladung, und 
hätten Pilger teilweise ihr Jerusalem schon auf dem langen Weg dorthin oder 
auf Abwegen erreicht. 

Neu sei nun, wie sich jenseits des Jordan eine Sekte auf strikte und 
penible Einhaltung von Gelübden und Durchhalten der Strecken verstünde, und 
bequem etwas abseits Richtung Babylon ein Heiligtum der Pilgerei ähnlich 
eines Themenparks errichtet habe. 

Die Pilgersekte sei trotz ihrer Fürsorge und ihres Lehranspruchs der Magie 
zu zeihen, denn die Umkehrung von Ziel und Weg des Pilgerns sei bei den 
Mekkanern von systematischer Rigidität. Ansonsten wäre der Besuch des 
Themenparks zu empfehlen. Prophetien stünden dem bewanderten Pilger ohnehin 
als Geschäft zwischen Gauklern und Narren zu bezweifeln, der Themenpark in 
Mekka überzeuge dagegen viele mit begehbaren abstrakten Installationen zum 
Thema des Passionsweges des Pilgers selbst. 

Der Gründer der Sekte plane zudem, das goldene Jerusalem zu bauen, warnte 
der Sprecher des Pilgerbüros, und werbe oft mit einem heiligen Buch für 
Mitstreiter und -kämpfer. Werber der Sekte würden meistens in Reibereien zu 
verwickeln suchen, indem sie umgekehrt behaupteten, der Umworbene hätte das 
falsche Buch. Im sog. Koran würde das apostolische Erbe grundsätzlicher 
beansprucht, als bei den Kirchenvätern, um das Erbe der Pilger. Gegen 
afrikanische und arabische Kirchen würde mit dem historischen Kern der 
biblischen Erzählungen auch deren Dramatik und Beispiel und Schlüssel 
verworfen, und letztlich ein Reenactment angeleiert. Der historische 
Anschluß von Jerusalem zu Rom, wie mit den Briefen der Bibel zu den 
Kirchenkonzilmitschriften, wie etwa bei Paulus von Einpfropfung geschrieben 
steht, interessiere Mohammed hingegen kaum, der seinen Mitstreitern weder 
Zölibat noch Zitat zumuten würde. 

Der Ewige Pilger 

Jani­Faberis­Calendar­Abs­Minor­Luna: 126.19.2019 (6. Mai) 

Immer öfter seien Pilger nicht aus dem Ostreich zurückgekehrt, berichtete 
der Sprecher des Pilgerbüros Karlsruhe bei einem Einführungskurs, und 
hätten Pilger teilweise ihr Jerusalem schon auf dem langen Weg dorthin oder 
auf Abwegen erreicht. 

Neu sei nun, wie sich jenseits des Jordan eine Sekte auf strikte und 
penible Einhaltung von Gelübden und Durchhalten von Strecken verstünde, und 
ein Heiligtum ähnlich eines Trainingslagers und Themenparks der Pilgerei 
errichtet habe. 

Die Pilgersekte sei trotz ihrer Fürsorge und ihres Lehranspruches der Magie 
zu zeihen, denn die Umkehrung von Ziel und Weg des Pilgerns sei von 
derartiger systematischer Rigidität, und Prophetien stünden dem Pilger 
ohnehin als Geschäft zwischen Gauklern und Narren zu erwarten. Der Gründer 
der Sekte plane zudem, das goldene Jerusalem zu bauen, und werbe oft 
kriegerisch für Mitstreiter und -kämpfer, warnte der Sprecher des 
Pilgerbüros. 

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