.ausgestrahlt – Gemeinsam gegen Atomenergie
Pressemitteilung

Hamburg, 14. März 2010


„Regierung versucht mit Taschenspielertricks Atomkraftwerke zu retten“

Atomkraftgegner kritisieren Untätigkeit der Bundesregierung. Heute
Mahnwachen in inzwischen 324 Orten (Stand 12 Uhr)


Zu den Äußerungen aus der Bundesregierung, die Verschiebung der
Laufzeitverlängerung der AKW zu erwägen, erklärt Jochen Stay, Sprecher
der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Es ist empörend und beschämend. Da werden seitens der Regierung die
billigsten politischen Taschenspielertricks ausgepackt, um den
wachsenden Druck aus der Bevölkerung abzufedern und irgendwie über die
Landtagswahlen zu kommen. „Wir erwägen“, „wir prüfen“, „wir schließen
nicht aus“: Das sind alles Formulierungen, die darauf zielen, nicht
handeln zu müssen, das Problem auszusitzen und die Bevölkerung zu täuschen.

Was es jetzt braucht, ist eine Bundesregierung, die ohne Hintertür und
doppelten Boden die Stilllegung der Atomkraftwerke in die Wege leitet.
Genau das ist die Forderung der Menschen, die sich heute Abend in
inzwischen 324 Städten (Stand 12:00 Uhr) zu Mahnwachen versammeln
werden, um den Opfern der Katastrophe in Japan zu gedenken und eine
radikale Umkehr in der Atompolitik anzumahnen. Atomenergie ist in der
Bundesrepublik politisch nicht mehr durchsetzbar.“


Zwischenstand der Mahnwachen auf der Landkarte auf
http://www.ausgestrahlt.de
Wir tragen ständig weitere Orte ein.


Rückfragen an Jochen Stay, Tel. 0170-9358759
http://www.ausgestrahlt.de

.ausgestrahlt ist eine bundesweite Anti-Atom-Organisation, die
AtomkraftgegnerInnen darin unterstützt, aus ihrer Haltung öffentlichen
Protest zu machen.
-- 
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