.ausgestrahlt – Gemeinsam gegen Atomenergie
Pressemitteilung

Hamburg, 15. März 2010


„Noch vor den Wahlen endgültige Stilllegung nötig“

Dreimontage Pause ist Wählertäuschung. Auch alle anderen AKW müssen
stillgelegt werden. Proteste gehen weiter.


Zu den Plänen der Bundesregierung, sieben AKW für drei Monate
abzuschalten, erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation
.ausgestrahlt:

„Es ist eine Wählertäuschung ohne Gleichen, jetzt radikale
Entscheidungen vorzuspielen und dann nach den Wahlen doch alles beim
alten lassen zu können. Wir verlangen von der Bundesregierung noch vor
den Landtagswahlen die endgültige Stilllegung der Atomkraftwerke. Alles
andere ist unglaubwürdig.

Angesichts der Ereignisse in Japan ist es nicht nachvollziehbar, wieso
nur sieben Reaktoren abgeschaltet werden. Auch die anderen Kraftwerke
sind 25 bis 30 Jahre alt und nicht geschützt vor einer Kernschmelze.

Der radikale Umbau der Energieversorgung ist nötig und möglich. Selbst
wenn es zu kurzfristigen Einschränkungen käme, wäre die Bevölkerung dazu
im Augenblick gerne bereit, weil jeder mit den Bildern aus Japan vor
Augen hat, was die Alternative wäre.

Wir werden unsere Proteste fortsetzen, bis wirklich ernsthafte
Konsequenzen aus den Ereignissen in Japan gezogen werden. Am 26. März
wird es in vier bis fünf Großstädten, darunter Berlin, Hamburg und Köln,
Massendemonstrationen für die endgültige Stilllegung der Atomkraftwerke
geben.“


Rückfragen an Jochen Stay, Tel. 0170-9358759
http://www.ausgestrahlt.de

.ausgestrahlt ist eine bundesweite Anti-Atom-Organisation, die
AtomkraftgegnerInnen darin unterstützt, aus ihrer Haltung öffentlichen
Protest zu machen.
-- 
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