.ausgestrahlt – Gemeinsam gegen Atomenergie
Pressemitteilung

Hamburg, 22. März 2010


„Merkel macht den Bock zum Gärtner“

Atomwirtschafts-Vertreter in der Reaktorsicherheitskommission sollen
über Zukunft der AKW entscheiden.


Die Kanzlerin hat die Reaktorsicherheitskommission beauftragt,
sicherheitstechnische Konsequenzen aus der Reaktorkatastrophe in Japan
für die deutschen AKW zu untersuchen. Dazu erklärt Jochen Stay, Sprecher
der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Merkel macht den Bock zum Gärtner. In der Reaktorsicherheitskommission
sitzen eine ganze Reihe Vertreter der Atomwirtschaft, die kein Interesse
daran haben, Sicherheitskriterien hoch anzusetzen.

Darüber hinaus macht es gar keinen Sinn, eine Kommission mit der
Sicherheitsüberprüfung zu beauftragen, da die wesentlichen
Sicherheitsdefizite der AKW längst bekannt sind. So sind die
Reaktorhüllen nur auf bestimmte Flugzeugabstürze ausgelegt, aber nicht
auf den Aufprall eines großen Verkehrsflugzeugs. Auch die Schwächen der
Kühlsysteme und der Notstromversorgung sind nicht neu.

Die Kanzlerin will Zeit gewinnen und hofft auf die Vergesslichkeit der
Bevölkerung. Doch das wird jetzt auch nichts mehr helfen. Ohne eine
endgültige Stilllegung der Atomkraftwerke wird die CDU das Image der
Atompartei nicht mehr los.“


Rückfragen an Jochen Stay, Tel. 0170-9358759
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