.ausgestrahlt – Gemeinsam gegen Atomenergie
Pressemitteilung

Hamburg, 04. Juni 2011


Merkels schiefe Treppe

Stufenplan nur für drei von neun AKW / In Gorleben werden weiter Tatsachen gechaffen


Zu den Ergebnissen der Atom-Beratungen zwischen Bund und Ländern erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Merkels Treppe zum Atomausstieg hat eine gewaltige Schieflage nach hinten. Der Stufenplan bezieht sich nur auf drei von neun Kraftwerken. Die nächste Stilllegung ist erst 2015 geplant. Noch immer sollen sechs AKW mehr als zehn Jahre weiterlaufen, obwohl die Reaktorsicherheitskommission festgestellt hat, dass kein Reaktor gegen Flugzeugabstürze gesichert ist und nirgends die Kernschmelze ausgeschlossen werden kann.

Die Endlagerfrage wird nicht neu aufgerollt, so lange im völlig ungeeigneten Salzstock von Gorleben weiter Milliarden verbaut und Tatsachen geschaffen werden.

Für uns Atomkraftgegner gibt es noch eine Menge zu tun, bis die nukleare Bedrohung der Vergangenheit angehört. Dass sich die Regierung nach Fukushima aber überhaupt bewegt hat und Atomkraftwerke stillgelegt werden, ist nicht das Verdienst Angela Merkels, sondern wurde von Hunderttausenden erkämpft, die immer wieder auf die Straße gegangen sind.“

Eine grafische Darstellung von Merkels schiefer Treppe finden Sie auf
http://www.ausgestrahlt.de


Rückfragen an Jochen Stay, Tel. 0170-9358759

.ausgestrahlt ist eine bundesweite Anti-Atom-Organisation, die AtomkraftgegnerInnen darin unterstützt, aus ihrer Haltung öffentlichen Protest zu machen.
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