.ausgestrahlt - gemeinsam gegen Atomenergie
Pressemitteilung 

Hamburg, 8. März 2012

Rostige Fässer zeigen ganzes Ausmaß der Atommüll-Misere

Betreiber und Aufsichtsbehörden haben versagt. Demonstrationen am Sonntag.


Zu den rostigen Fässern von Brunsbüttel erklärt Jochen Stay, Sprecher der 
Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

 "Die durchgerosteten Fässer von Brunsbüttel zeigen das ganze Ausmaß der 
Atommüll-Misere. Was angeblich Tausende Jahre sicher gelagert werden soll, hält 
noch nicht einmal wenige Jahrzehnte. Das fällt auf die AKW-Betreiber zurück, 
die immer wieder behaupten, sie hätten alles im Griff. Aber auch die 
Aufsichtsbehörden haben eklatant versagt, denn seit vielen Jahren hat kein 
Beamter im Keller des AKW Brunsbüttel nach dem Rechten gesehen.

Wenn jetzt aufgeregt zugesichert wird, in allen anderen Reaktoren nach rostigen 
Fässern zu suchen, dann ist das ein weiteres Armutszeugnis für eine 
Sicherheitskultur, die den Gefahren der Atomenergie nicht angemessen begegnen 
kann. 

Wer noch nicht einmal schwach radioaktiven Müll über wenige Jahrzehnte sicher 
lagern kann, wie die Brunsbüttel-Eigentümer Vattenfall und Eon, dem sollte 
sofort die Erlaubnis entzogen werden, in anderen AKW, wie beispielsweise 
Brokdorf, tagtäglich weiter hochradioaktiven Müll zu produzieren.

Am Sonntag werden anlässlich des Fukushima-Jahrestags Tausende an sechs 
Atom-Standorten in Deutschland demonstrieren, weil der Ausstieg bisher erst zur 
Hälfte umgesetzt ist. Die rostigen Fässer von Brunsbüttel sind ein Grund mehr, 
erneut auf die Straße zu gehen."

Rückfragen an
Jochen Stay, Tel.: 0170-9358759
http://www.ausgestrahlt.de

-- 
Pressedienst von ausgestrahlt.de
Für Rückfragen mailto:[email protected]
oder im Internet unter:
http://www.ausgestrahlt.de

Antwort per Email an