.ausgestrahlt – gemeinsam gegen Atomenergie
Pressemitteilung

Hamburg, 5. September 2013


Fukushima zeigt: Atomenergie ist nicht beherrschbar

Atomkraftgegner fordern: AKW statt Gaskraftwerke stilllegen


Zur sich zuspitzenden Situation in Fukushima, zweieinhalb Jahre nach
Beginn der Reaktorkatastrophe erklärt Jochen Stay, Sprecher der
Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Die Nachrichten aus Fukushima zeigen uns Tag für Tag mehr, dass
Atomenergie nicht beherrschbar ist. Auch in Deutschland kann jederzeit
die Katastrophe passieren. Neun Atomkraftwerke sind weiter am Netz.

Wenn es nach dem Willen der Bundesregierung geht, soll in der nächsten
Legislaturperiode nur ein Reaktor abgeschaltet werden. Damit wäre
Deutschland zur Bundestagswahl 2017 immer noch der zweitgrößte
Atomstromproduzent in der EU. Mit Atomausstieg hat das nichts zu tun.
Dabei werden die AKW nicht mehr für die Stromproduktion benötigt.

Inzwischen werden statt der gefährlichen Atommeiler reihenweise
Gaskraftwerke stillgelegt, obwohl diese eine ideale Ergänzung für die
schwankenden Erneuerbaren Energien darstellen. Besser wäre es, die AKW
abzuschalten, damit sich das Desaster von Fukushima hierzulande nicht
wiederholt. “


Rückfragen an
Jochen Stay, Tel.: 0170-9358759
http://www.ausgestrahlt.de

.ausgestrahlt ist eine bundesweite Anti-Atom-Organisation, die
AtomkraftgegnerInnen darin unterstützt, aus ihrer Haltung öffentlichen
Protest zu machen.

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