.ausgestrahlt - gemeinsam gegen Atomenergie
Pressemitteilung

Hamburg, 1. Dezember 2014



Eon will nicht mehr für seine Atomkraftwerke haften

Eon liefert weiter schmutzigen Atom- und Kohlestrom.
Atommüll-Rückstellungen gefährdet


Zu der geplanten Aufspaltung des Energiekonzerns Eon erklärt Jochen
Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Eon will sein Geschäft mit Atom und Kohle unter neuem Namen
ausgliedern, um sein Image reinzuwaschen. Das ist nicht mehr als ein
Etikettenschwindel. Denn solange die Eon-Kunden weiter mit dem Strom aus
schmutzigen AKW und Kohlekraftwerken versorgt werden, ändert sich nichts
daran, dass der Konzern an der Zerstörung der Umwelt mitverdient.

Die für das neue Unternehmen vorgesehenen Geschäftsfelder Atom, Kohle
und Gas sind mit ökonomischen Risiken behaftet. Damit wird die neue
Gesellschaft zu einer Art Energie-„Bad Bank“ durch die Hintertür. Somit
steigt die Gefahr, dass die Rückstellungen für den Abriss der
Atomkraftwerke und die Lagerung des Atommülls verloren gehen. Denn Eon
selbst würde dann nicht mehr haften.

Wir fordern die Überführung der Atom-Rückstellungen in einen
öffentlich-rechtlichen Fonds noch vor der Aufspaltung des Unternehmens.
Auch danach darf Eon nicht aus der Haftung entlassen werden, wenn
beispielsweise die Abrisskosten für Atomkraftwerke höher ausfallen als
geplant.“


Rückfragen an
Jochen Stay, Tel.: 0170-9358759
http://www.ausgestrahlt.de

.ausgestrahlt ist eine bundesweite Anti-Atom-Organisation, die
AtomkraftgegnerInnen darin unterstützt, aus ihrer Haltung öffentlichen
Protest zu machen.

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