.ausgestrahlt - gemeinsam gegen Atomenergie Pressemitteilung Hamburg, 16. Januar 2015
Brunsbüttel-Urteil: Entsorgungskonzept in sich zusammengebrochen Andere Zwischenlager baugleich / Konsequenz ist Stopp der Atommüll-Produktion Zur Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts über die endgültige Aufhebung der Genehmigung für die Castor-Lagerhalle am AKW Brunsbüttel erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: „In die Lagerhalle in Brunsbüttel hätten niemals Castor-Behälter eingelagert werden dürfen, weil das Gebäude nicht ausreichend gegen Flugzeugabstürze gesichert ist. Deshalb hat das Urteil nicht nur Folgen für diesen einen Standort. Die Zwischenlager an den anderen Atomkraftwerken sind baugleich und damit genau so gefährdet wie Brunsbüttel. Damit ist das ganze Entsorgungskonzept für die deutschen AKW in sich zusammengebrochen. Es gibt weder einen sicheren Platz für die langfristige Lagerung noch einen sicheren Platz für die Zwischenlagerung. Als Konsequenz aus dem Urteil muss der Betrieb der neun noch laufenden Atomkraftwerke endlich eingestellt werden, damit nicht noch weiterer Atommüll produziert wird, von dem niemand weiß, wohin damit. Es war noch nie verantwortbar, strahlende Abfälle zu produzieren. Aber mit der heutigen Entscheidung zu Brunsbüttel ist dies offensichtlicher denn je.“ Rückfragen an Jochen Stay, Tel.: 0170-9358759 http://www.ausgestrahlt.de .ausgestrahlt ist eine bundesweite Anti-Atom-Organisation, die AtomkraftgegnerInnen darin unterstützt, aus ihrer Haltung öffentlichen Protest zu machen. -- Pressedienst von ausgestrahlt.de Für Rückfragen mailto:[email protected] oder im Internet unter: https://www.ausgestrahlt.de
