.ausgestrahlt - gemeinsam gegen Atomenergie

Pressemitteilung

 

Düsseldorf, 30. März 2015

 

 


Protest gegen Eon-Aufspaltung


Atomkraftgegner legen faule „Atom-Eier“ zurück ins Eon-Nest

 

 

Mit einer Protestaktion vor der Hauptverwaltung des Energiekonzerns Eon
in Düsseldorf zeigen Atomkraftgegner zur Stunde ihren Unmut über die
geplante Aufspaltung des Konzerns. Die Aktion kurz vor Ostern steht
unter dem Motto „Faule Eier – Nein Danke“.

 

Ein roter Eon-Hase versucht große Ostereier mit Radioaktivitäts-Symbol
an umstehende Bürgerinnen und Bürger loszuwerden. Diese weigern sich,
diese „faulen Eier“ anzunehmen.

 

„Mit dieser Aktion kritisieren wir den Versuch von Eon, sich mit der
geplanten Aufspaltung der Verantwortung für die Folgekosten der
Atomenergie zu entziehen und die Last auf die Steuerzahler abzuwälzen“,
erklärt Matthias Weyland von der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt.
„Alte Kohle- und Atomkraftwerke kommen in einen Art ‚Bad Company‘, die
dann auch den Abriss der AKW und die Atommüll-Lagerung bezahlen soll.
Geht diese Firma pleite, dann muss der Staat einspringen. Eon selbst
würde nicht mehr haften.

 

Wir fordern von der Bundesregierung, diesem verantwortungslosen
Verhalten einen Riegel vorzuschieben. Der Bund muss den AKW-Betreibern
die bisherigen Atom-Rückstellungen abnehmen, bevor sie verloren gehen.
Eon und Co dürfen dadurch aber nicht aus der Haftung entlassen werden,
falls die Kosten explodieren.

 

Wer Jahrzehnte lang Milliarden mit gefährlichen Atomkraftwerken verdient
hat, muss dann auch für die Folgekosten gerade stehen. Dass Eon diese
der Bevölkerung aufdrücken möchte, ist eine Frechheit.“

 

Ansprechpartner für die Presse vor Ort:

*Matthias Weyland, .ausgestrahlt, Tel.: 0163-7758838*

www.ausgestrahlt.de

 

.ausgestrahlt ist eine bundesweite Anti-Atom-Organisation, die
AtomkraftgegnerInnen darin unterstützt, aus ihrer Haltung öffentlichen
Protest zu machen.

 

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