.ausgestrahlt - gemeinsam gegen Atomenergie
Pressemitteilung

Hamburg, 27. April 2015


Grafenrheinfeld: „Eon kann den Hals nicht voll genug bekommen“

Laufzeitverlängerung ohne Sinn  und Verstand: Auf Zusagen der
AKW-Betreiber ist kein Verlass


Zur von Eon angekündigten Laufzeitverlängerung für das AKW
Grafenrheinfeld erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation
.ausgestrahlt:

„Eon kann den Hals nicht voll genug bekommen. In Grafenrheinfeld soll
jedes Brennelement bis zum letzten Rest ausgenutzt werden, um noch ein
paar Euro zusätzlich einzusacken.

Auf Zusagen eines AKW-Betreibers kann man sich einfach nicht verlassen.
Das mussten wir in der Auseinandersetzung um die Atomkraft immer wieder
erleben. Und jetzt setzt Eon diese unselige Tradition in Grafenrheinfeld
fort: Statt wir angekündigt am 31. Mai endlich Schluss zu machen, soll
es nun noch einige Wochen unnütz strahlend weiter gehen.

Für die Stromversorgung wird der Reaktor schon lange nicht mehr benötigt
- im Sommer schon zweimal nicht. Wenn er jetzt weiterläuft, dann nur, um
die Gewinne von Eon zu steigern. Die Risiken eines schweren Störfalls
trägt die Bevölkerung rund um Grafenrheinfeld – eine
Laufzeitverlängerung ohne Sinn und Verstand.

Wer soll Eon zukünftig glauben, wenn der Vorstand behauptet, die
Rückstellungen für den Abriss und die Lagerung des Atommülls seien
sicher und ausreichend? Dieser Konzern hat jedes Vertrauen verspielt.“


Rückfragen an
Jochen Stay, Tel.: 0170-9358759
http://www.ausgestrahlt.de

.ausgestrahlt ist eine bundesweite Anti-Atom-Organisation, die
AtomkraftgegnerInnen darin unterstützt, aus ihrer Haltung öffentlichen
Protest zu machen.

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