"Schenk mir deine Zeit! Nicht nur dein Geld!"

Österreichisches Jugendrotkreuz zum Tag der Jugend am 12. August

 

Wien (Jugendrotkreuz) - "Wir geben Kindern und Jugendlichen in Österreich eine 
Stimme und machen uns für sie stark", sagt Karl Zarhuber, Generalsekretär des 
Österreichischen Jugendrotkreuzes. Zehn Anliegen von Kindern hat das 
Jugendortkreuz formuliert. Von richtiger Ernährung über lustvolles Lernen bis 
zum Zusammensein mit den Eltern werden Bedürfnisse genannt und deren Erfüllung 
gefordert. "Die klassischen Kinderrechte - die in der österreichischen 
Verfassung nach wie vor nicht verankert sind - sichern vorrangig die 
persönliche Integrität von Kindern und ihre grundlegenden Lebens- und 
Überlebensbedürfnisse. Wir gehen in unserer Charta weiter: in zehn Forderungen 
haben wir Anliegen und Wünsche wie Zeit, Selbstwert, Zuwendung, Bildung und 
Ernährung festgehalten", erläutert Zarhuber.

 

Die Kindercharta ist aus der Sicht von Kindern formuliert - mit gutem Grund, 
denn das Jugendrotkreuz sieht sich auf der Seite der Kinder. Die zehn Punkte 
sind das Ergebnis der internationalen Kampagne "Deine Stärken. Deine Zukunft. 
Ohne Druck.". 

"Aus einer Studie wissen wir, dass Kinder und Jugendliche in unserer 
Gesellschaft massiven Druck verspüren: 75 Prozent der Kinder in Österreich 
geben an, dass der größte Druck in ihrem Leben in der Schule entsteht. 73 
Prozent fühlen sich von der hohen Erwartungshaltung der Eltern überfordert", so 
der Generalsekretär. Ein Satz gibt der Charta den Zusammenhalt: "Lasst uns 
Kinder sein". Viele Punkte haben klare Adressaten: Das sind einerseits die 
Eltern, wenn es um Forderungen geht wie: "Schenk mir deine Zeit! Nicht nur dein 
Geld!", "Ich will essen, was gut für mich ist" oder ganz direkt: "Ich brauche 
Eltern, die wissen, was sie tun". Aber auch die Pädagogen sind angesprochen in 
Punkten wie "Zeig mir meine Stärken. Hilf mir, wo ich schwach bin!" und "Lernen 
macht mit Spaß. Verdirb ihn mir nicht."

 

Das Jugendrotkreuz scheut sich auch nicht, einen bildungspolitischen Brennpunkt 
anzusprechen: "Ich will Deutsch sprechen. Und meine erste Sprache!" Kinder, die 
Deutsch als Zweitsprache lernen, sollen sowohl in Deutsch als auch in ihrer 
Muttersprache gefördert werden. "Wir wollen die Umsetzung dieser Punkte 
erreichen - hier ist auch die Politik gefordert", so 
Jugendrotkreuz-Generalsekretär Zarhuber abschließend.

 

Die Jugendrotkreuz-Kindercharta ist auf www.jugendrotkreuz/kindercharta.at zu 
finden.

 

Rückfragehinweis:

Mag. Petra Griessner
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