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Redaktion: Kathrin Klinkusch, Britta Hennigs
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P R E S S E D I E N S T  ----  NR. 106/10 ---- 02.09.2010 
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Artenschutz / Fledermäuse
NABU: 14. Europäische Fledermausnacht ein bundesweiter Erfolg
NABU zog Zehntausende in den Bann der Nachtjäger

Berlin - Die 14. Europäische Fledermausnacht am letzten Wochenende war
ein großer, bundesweiter Erfolg. Die zahlreichen Veranstaltungen der
NABU-Gruppen und Fledermauskundler in über 250 Städten lockten
zehntausende Besucher an. „Alle 23 in Deutschland nachgewiesenen Arten
profitieren von der Aufklärungsarbeit, denn es gilt das Motto ‚Nur was
wir kennen, können wir auch schützen'“, erklärte
NABU-Fledermausexperte Axel Roschen. Wenn auch gegenüber dem Vorjahr die
Anzahl an Aktionen zurückgegangen war, so kamen trotz der teilweise
ungünstigen Wetterbedingungen mehr Fledermausfreunde zu den
Veranstaltungen. Zur NABU-Hauptveranstaltung vom 28. auf den 29. August
am Bad Segeberger Kalkberg, in dessen Höhlensystem jedes Jahr rund
20.000 Fledermäuse überwintern, kamen trotz heftiger Gewitterschauer
allein rund 1.500 Interessierte aller Altersgruppen. 

Die Besucher der Veranstaltungen wurden mit Festen, Theaterstücken,
Infoständen, Vorträgen und Exkursionen oder auch Netzfängen in die Welt
der faszinierenden Säugetiere entführt. Für Kinder und Jugendliche gab
es zahlreiche Mitmach- und Spielaktionen.

Doch nicht nur in Deutschland richteten sich die Blicke in den
Abendhimmel: In 32 europäischen Ländern standen letztes Wochenende die
sagenumwobenen Nachtjäger auf dem Programm. „Der länderübergreifende,
europäische Charakter dieses Wochenendes ist wichtig, denn zahlreiche
der in Deutschland lebenden Fledermausarten sind wandernde Arten. Für
Fledermäuse sind Landesgrenzen ohne Bedeutung“, so Roschen. 

Doch auch nach der Europäischen Fledermausnacht gehen die
Schutzbemühungen der Fledermausfreunde für die sensiblen Nachtjäger
weiter. Durch praktische Artenschutzmaßnahmen der Naturschutzverbände
haben sich die Bestände einiger Arten, wie Großes Mausohr und
Zwergfledermaus bereits bundesweit erhöht.


Für Rückfragen:
Ulrich Thüre, Pressesprecher NABU Niedersachsen, Tel.: 0511-91105-27

Im Internet zu finden unter www.NABU.de/batnight 
 



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