Jugendrotkreuz: Was Kinder wirklich brauchen
Welttag der Kinderrechte am 20. November

Wien (Jugendrotkreuz) - "Wir wissen, dass Kinder und Jugendliche massiv unter 
Druck stehen. Leistungsdruck in der Schule und Druck von Seiten der Eltern 
belasten sie am meisten", sagt Karl Zarhuber, Generalsekretär des 
Österreichischen Jugendrotkreuzes. Das Jugendrotkreuz hat aus der gemeinsamen 
Arbeit mit Kindern und Jugendlichen die Kindercharta entwickelt: ein 10 Punkte 
Programm, das ganz klar zeigt, welche Bedürfnisse und Wünsche Kinder in 
Österreich haben.

Ein Satz gibt der Charta den Zusammenhalt: "Lasst uns Kinder sein". Viele 
Punkte haben klare Adressaten: Das sind einerseits die Eltern, wenn es um 
Forderungen geht wie: "Schenk mir deine Zeit! Nicht nur dein Geld!", "Ich will 
essen, was gut für mich ist" oder ganz direkt: "Ich brauche Eltern, die wissen, 
was sie tun". Aber auch die Pädagogen sind angesprochen in Punkten wie "Zeig 
mir meine Stärken. Hilf mir, wo ich schwach bin!" und "Lernen macht mir Spaß. 
Verdirb ihn mir nicht." Und die Politik mit der bildungspolitischen Forderung: 
"Ich will Deutsch sprechen. Und meine erste Sprache!"

"Wir arbeiten laufend an der Umsetzung der Punkte und im kommenden Jahr 
beginnen wir gemeinsam mit Jugendlichen die Arbeit an einer Jugendcharta. 
Dieses 10 Punkte Programm für Jugendliche wird klar zeigen, was Jugendliche in 
Österreich wirklich brauchen und dafür werden wir uns wieder - auch auf 
politischer Ebene - stark machen", so Zarhuber.

Die gesamte Kindercharta zum Download: 
www.jugendrotkreuz.at/kindercharta<http://www.jugendrotkreuz.at/kindercharta>

Rückfragehinweis:
Mag. Petra Griessner
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www.jugendrotkreuz.at<http://www.jugendrotkreuz.at>


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