Max-Planck-Institut für chemische Energiekonversion/Solarify http://www.solarify.eu/2013/12/25/588
Eurosolar mahnt klaren Kurs der Regierung an 25. Dezember 2013 Analyse des Koalitionsvertrags: Große Koalition noch ohne klaren Kurs in der Energiepolitik In einer Analyse [1] des Koalitionsvertrags moniert die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien Eurosolar [2] den fehlenden klaren Kurs der Großen Koalition in der Energiepolitik. Der Koalitionsvertrag beruht an vielen Stellen auf falschen Annahmen und ist widersprüchlich, erklärte der Vorsitzende von Eurosolar Deutschland, Axel Berg. Der wesentliche Fehler des Koalitionsvertrags bestehe in der Annahme, es sei der Zubau dezentraler erneuerbarer Energien gewesen, der mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) eine Kostendynamik ausgelöst habe. Die tatsächlichen Energiekostentreiber, Heizöl und Autokraftstoff, werden jedoch im Koalitionsvertrag gar nicht als solche angesprochen, so Berg. Koalitionsvertrag spricht tatsächliche Fehlentwicklungen nicht an Auch die tatsächlichen Fehlentwicklungen im EEG, zum Beispiel der teure und zu Fehlallokationen führende Wälzungsmachanismus, der allein rund ein Cent je Kilowattstunde der EEG-Umlage ausmache, würden im Koalitionsvertrag nicht angesprochen. Und während auch im Koalitionsvertrag nie von den immensen Kosten der hochsubventionierten Atom- und Kohlekraftnutzung gesprochen wird, sind Photovoltaik und Windkraft im Binnenland heute schon preisgünstige Technologien, deren zügiger Ausbau eine bezahlbare und sichere Energieversorgung der Zukunft schafft, so Berg. Gabriel soll so weitermachen An dieser Errungenschaft hat neben den Bundestagsabgeordneten Hermann Scheer und Hans-Josef Fell vor allem ein Politiker großen Anteil: der neue Wirtschafts- und Energieminister Sigmar Gabriel. Als Umweltminister der letzten Großen Koalition (2005-2009) habe Gabriel in Industrie und Handwerk die Basis für einen kräftigen Innovationsschub gelegt, durch die Solarenergie heute mit kostengünstigen Technologien erzeugt werden kann. Es gibt keinen Grund, warum Sigmar Gabriel diesen eigenen Erfolg bei der Solarenergie und die seit langem günstige Windkraft an Land nun nicht für den weiteren Aufbau einer bezahlbaren erneuerbaren Energieversorgung nutzen sollte, erklärte Axel Berg. [1] http://tinyurl.com/q4qggtv [2] http://www.eurosolar.de/de/index.php/53/16/1826 ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° Ende der weitergeleiteten Nachricht ° Alle Rechte bei den AutorInnen Unverlangte und doppelte Zusendungen bitten wir zu entschuldigen Abbestellen: mailto:[email protected]?subject=unsubscribe ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° Greenhouse Infopool baut um! Wir sind jetzt vor allem hier: Twitter: http://twitter.com/greenhouse_info RSS-Feed: http://tinyurl.com/greenhouse-feed Facebook (Beta): http://www.facebook.com/mika.latuschek Twitter-News per E-Mail erhalten: https://listen.jpberlin.de/mailman/listinfo/greenhouse-info _______________________________________________ Pressemeldungen mailing list [email protected] https://lists.wikimedia.org/mailman/listinfo/pressemeldungen
