Rotes Kreuz: 50 Jahre Grundsätze Sieben Prinzipien, die das Helfen ermöglichen Wien (Rotes Kreuz) – Auf den Tag genau vor 50 Jahren, am 8. Oktober 1965, sind bei einer Konferenz in Wien die sieben Grundsätze der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften beschlossen worden. Alle 189 Rotkreuz- oder Rothalbmondgesellschaften arbeiten weltweit nach diesen Maximen: Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität. Insbesondere drei dieser Grundsätze – nämlich Unparteilichkeit, Neutralität und Unabhängigkeit – machen die Arbeit des Roten Kreuzes unter schwierigen Bedingungen erst möglich. „Unsere Organisation kann auch dort helfen, wo anderen Helfern der Zugang verwehrt bleibt: in Syrien, im Irak und in Afghanistan beispielsweise“, sagt Gerald Schöpfer, Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes. „Das liegt daran, dass wir immer versuchen, uns das Vertrauen aller zu erhalten und jedem helfen, der Hilfe bedarf – unabhängig von religiöser und ethnischer Zugehörigkeit und unabhängig von der politischen Überzeugung oder sozialen Stellung.“ Anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Grundsätze sind heute, Donnerstag, führende Vertreter von Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften aus der ganzen Welt in Wien zusammengetroffen. Sie diskutieren die Bedeutung der Grundsätze und deren Anwendung bei aktuellen humanitären Herausforderungen, wie Konflikten, Flucht und Naturkatastrophen. weitere Informationen auf www.roteskreuz.at<http://www.roteskreuz.at> und auf www.fundamentalprinciples.today<http://www.fundamentalprinciples.today> Rückfragehinweis: Mag. Thomas Marecek Österreichisches Rotes Kreuz Medienservice Tel.: +43 1 589 00-151 Mobil: +43 664 823 48 02 mailto: [email protected]<mailto:[email protected]> http://www.roteskreuz.at
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