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THE LITTLE DEATH

Pressemitteilung
21. November 2015

35. FILMSCHOOLFEST MUNICH (15.-21. November 2015)
Beste Nachwuchsfilme ausgezeichnet
Der Hauptpreis des 35. Internationalen Festivals der Filmhochschulen geht an 
den norwegischen Kurzfilm "The Little Death"
Auch vier deutsche Produktionen sind unter den Gewinnern
Insgesamt wurden zehn Preise an Filme aus fünf Ländern vergeben
Am Samstag (21. November) wurden die Preise des 35. Internationalen Festivals 
der Filmhochschulen München in der Hochschule für Fernsehen und Film verliehen. 
"The Little Death" ("Den lille døden") wurde als bester Film mit dem VFF Young 
Talent Award ausgezeichnet. Der Preis wird von der Verwertungsgesellschaft der 
Film- und Fernsehproduzenten (VFF) gestiftet und ist mit 7.500 Euro dotiert.
In seinem Abschlussfilm von der Norwegischen Filmschule in Lillehammer 
porträtiert Simon Tillaas ein 12-jähriges Mädchen, das auf einer Schiffsreise 
die Erwachsenenwelt entdeckt. ",The Little Death' ist eine wundervoll erzählte 
Geschichte über das Heranwachsen, den Verlust der Kindheit, Liebe, Kummer, 
Freundschaft und die Wunder des Erwachsenseins. Sie ist poetisch, voller Liebe 
für ihre Charaktere, präzise, nicht zu lang und nicht zu kurz - ein perfektes 
kleines Filmjuwel", lautete das Urteil der international besetzen Jury um 
Regisseur Marco Kreuzpaintner.
Erfolgreich war auch der deutsche Festivalbeitrag von Regisseur und Produzent 
Michael Binz, der an der Kunsthochschule für Medien Köln studierte. Er erhielt 
für seinen Diplomfilm "Herman The German" den Panther Preis für die beste 
Produktion eines europäischen Films und den Wolfgang-Längsfeld-Preis für den 
originellsten Film. Der Kurzspielfilm mit Gustav Peter Wöhler und Anke Engelke 
in den Hauptrollen handelt von einem Bombenentschärfer, der plötzlich keine 
Angst mehr empfinden kann. Beide Jurys lobten u.a. die witzige Erzählweise, 
ausgezeichnete Regie und hervorragende Kameraarbeit.
"Die Preisträger, die dieses Jahr aus fünf verschiedenen Ländern kommen, wählen 
ganz unterschiedliche Blickwinkel und lassen uns durch ihre Filme die Welt mit 
anderen Augen sehen. Dabei scheuen sie nicht davor zurück, klare Positionen zu 
aktuellen gesellschaftspolitischen Entwicklungen zu beziehen", so 
Festivalleiterin Diana Iljine.
Der ARRI-Preis für den besten Dokumentarfilm ging etwa an Lisa Gerig von der 
Zürcher Hochschule der Künste für "Conversation Over The Fence" 
("Zaungespräche"). Die Regisseurin hält darin ihre Besuche von Inhaftierten 
fest, die in einem Schweizer Ausschaffungsgefängnis auf ihre Abschiebung 
warten. "Subtil in der Form, aber mit einer kraftvollen Aussage deckt dieser 
kunstvolle Dokumentarfilm mehr auf, als die Medien normalerweise preisgeben. 
Indem er die Geschichten einer Handvoll von Personen erzählt, spricht er für 
all jene, die während einer wachsenden Krise, die nicht ignoriert werden kann, 
um ein neues Leben kämpfen", urteilte die Jury.
Alexander Hasskerl von der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin wurde 
für die Kameraarbeit an dem Kurzfilm "Wada' (Prediction)" mit dem Student 
Camera Award ausgezeichnet. Regisseur Khaled Mzher folgt darin einem 
Instrumentenbauer in Berlin, dessen Leben durch den Krieg in seinem Heimatland 
Syrien auseinanderzubrechen zu droht.
Insgesamt wurden zum Abschluss des Festivals zehn Preise im Wert von rund 
45.000 Euro vergeben. Der Luggi-Waldleitner-Preis für das beste Drehbuch ging 
an Vladimir Tagic von der Kunsthochschule Belgrad für "Emergency Exit" ("Izlaz 
u slucaju opasnosti"). Den Arte-Kurzfilmpreis gewann Basile Vuillemin, der am 
Institut des Arts de Diffusion in Louvain-la-Neuve studiert, für seinen Film 
"Fingertipps" ("Du bout des doigts"). Auch der Prix Interculturel für 
Verdienste um den interkulturellen Dialog ging an die belgische Filmschule. 
Arthur Lecouturier nahm die Auszeichnung für seinen Film "Do You Even Know..." 
("Au moins le sais-tu") entgegen.
Das Regie-Duo Moritz Rautenberg und Christian Ricken von der Hochschule für 
Fernsehen und Film München konnte sich in beiden Sonderwettbewerben 
durchsetzen. Ihr Spot "Sweaty Santa" wurde mit dem Climate Clip Award 
ausgezeichnet und ihr Film "Outer Space" erhielt die Hofbräu Trophy für die 
beste Bier-Werbung.
Insgesamt liefen 52 Filme von jungen Filmemachern aus 21 Ländern im Wettbewerb. 
Die neuesten Werke des internationalen Filmnachwuchses stießen auf großes 
Interesse. "Wir hoffen, durch unsere Plattform, die wir den Filmemachern bieten 
konnten, die eine oder andere Karriere beflügelt zu haben. Wir sind jetzt schon 
gespannt auf die nächsten Filme all unserer wunderbaren Teilnehmer", so Diana 
Iljine.

Pressematerial
Unter filmschoolfest-munich.de steht im Filmprogramm zu jedem Film Bildmaterial 
zum Download bereit. Plakatmotiv, Festival-Logo und Bilder von der 
Preisverleihung finden Sie ab 22.11. im Presse-Bereich. Bei weiteren 
Foto-Wünschen wenden Sie sich gerne an uns.

Kontakt
Kathrin Metzner & Mara Rusch
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
+49 (0) 89 - 38 19 04 -31 / -30
[email protected]

Internationale Münchner Filmwochen GmbH / Sonnenstr. 21 / 80331 München / 
Germany / Telefon +49 (0) 89 - 381 904-0 / Fax +49 (0) 89 - 381 904-26 / 
[email protected] / www.filmschoolfest-munich.de

Beteiligungsgesellschaft des Freistaats Bayern und der Landeshauptstadt München 
/ Vorsitzende des Aufsichtsrates: Staatsministerin Ilse Aigner / 
Stellvertretender Vorsitzender: Bürgermeister Josef Schmid / Geschäftsführerin: 
Diana Iljine / Registergericht München HRB 58226 / USt-Ident-Nr. DE 129386898

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