Author: mbarkhau
Date: Fri Aug  3 14:42:46 2007
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 "frei" wird hier für das englische Wort "free" benutzt. Es hat eine
 ähnliche Doppeldeutigkeit wie im Englischen, auch wenn man im deutschen
 zur besseren Unterscheidung den Begriff "kostenlos" verwenden kann was
-im englischen nicht so leicht möglich ist.</footnote></para> selbst.
+im englischen nicht so leicht möglich ist.</para></footnote> selbst.
 Wenn man den Begriff "freie software" zum ersten mal hört, denken viele
 es bedeutet lediglich "gratis Software". Es stimmt zwar, dass freie 
 Software auch kostenlos ist<footnote><para>Man kann eine Gebühr für 
@@ -662,115 +662,116 @@
 </para>
 
 <para>Lange Zeit, mussten diese Meinungsverschiedenheiten nicht klar
-untersucht oder Formuliert werden. Der Aufkeimende Erfolg in der
-Geschäftswelt machte die Angelegenheit aber unausweichlich. 1998,
-wurde der Begriff <firstterm>open&nbsp;source</firstterm> erschaffen,
-als Alternative zu "free", durch eine Vereinigung von Programmierern
-die letztendlich zum Open Source Initiative (OSI) wurden.<footnote>
-<para>OSI's webseite ist<ulink url="http://www.opensource.org/"/>.
-</para></footnote> Die OSI war der Meinung, dass der Begriff "free 
-software" nicht nur potentiell verwirrend war, sondern dass es ein
-Symptom eines generellen Problems war: Die Bewegung brauchte ein
-Marketing Programm, um es der Firmenwelt schmackhaft zu machen und
-dass das Gerede über Moral, soziale Vorteile und teilen, niemals 
-in der Vorstandsetage ankommen würde. Mit anderen Worten:</para>
+untersucht oder Formuliert werden. Durch den anbrechenden Erfolg in der
+Geschäftswelt wurde die Angelegenheit aber unausweichlich. 1998 wurde
+der Begriff <firstterm>Open&nbsp;Source</firstterm> erschaffen, als 
+Alternative zu "frei", durch eine Vereinigung von Programmierern
+die letztendlich zur Open Source Initiative (OSI) wurde.<footnote>
+<para>Die Webseite von OSI ist
+<ulink url="http://www.opensource.org/"/>.</para></footnote> Die OSI
+war der Meinung, dass der Begriff "freie Software" nicht nur potentiell
+verwirrend war, sondern dass es ein Symptom eines allgemeinen Problems 
+war: Die Bewegung brauchte eine Marketing Kampagne, um es der Firmenwelt
+schmackhaft zu machen und damit das Gerede über Moral, soziale Vorteile
+und zügellosen Austausch, niemals in der Vorstandsetage ankommen würde.
+Mit anderen Worten:</para>
 
     <blockquote>
       <para><emphasis>Die Open Source Initiative ist ein Marketing
-       Programm für freie Software. Es ist ein Angebot für freie
-       Software, vielmehr auf einer pragmatischen Basis als auf
-       schwülstige ideologisches Gerede. Der gute Inhalt ist der
-       hat sich nicht verändert, die schlechte Einstellung schon.
-       &nbsp;...</emphasis></para>
-
-      <para><emphasis>Die Sache die den meisten Technikfreaks
-       klargemacht werden muss ist nicht das Konzept von Open Source
-       sondern der Name. Warum sollen wir es nicht so nennen wie
-       bisher, "free software"?</emphasis></para>
-
-      <para><emphasis>Ein Grund, ist dass der Begriff "free
-       software" leich so missverstanden werden kann, dass es zu
-       Konflikten führen kann.&nbsp;...</emphasis></para>
-
-      <para><emphasis>Der echte Grund für die Neubenennung ist aber
-       ein Marketing Grund. Wir versuchen jetzt unser Konzept der
-       Firmenwelt zu verkaufen. Wir haben ein gutes Produkt aber
-       bisher war unsere Positionierung furchtbar. Der Begriff
-       "free software" wurde von Firmenpersonen falsch verstanden,
-       die den Wunsch mit einander zu teilen als so verstanden 
-       haben als wäre es gegen den Kommerz, gar schlimmer noch, als
-       Diebstahl.</emphasis></para>
+      Kampagne für freie Software. Es ist ein Angebot für freie
+      Software, auf einer pragmatischen Basis anstatt auf
+      geschwülstiges ideologisches Gerede. An der erfolgreichen
+      Substanz hat sich nichts gerändert, an der schlechten Einstellung
+      schon.&nbsp;...</emphasis></para>
+
+      <para><emphasis>Was den den meisten Technikfreaks klargemacht
+      werden muss ist nicht das Konzept von Open Source sondern der
+      Name. Warum sollen wir es nicht wie bisher "freie Software"
+      nennen?</emphasis></para>
+
+      <para><emphasis>Ein Grund, ist dass der Begriff "freie
+      Software" leicht so missverstanden werden kann, dass es zu
+      Konflikten führen kann.&nbsp;...</emphasis></para>
+
+      <para><emphasis>Der echte Grund für die Umbenennung ist aber
+      eines der Vermarktung. Wir versuchen jetzt unser Konzept der
+      Firmenwelt zu verkaufen. Wir haben ein gutes Produkt waren aber
+      bisher furchtbar Positioniert. Der Begriff "freie Software" wurde
+      von Firmenpersonen falsch verstanden, die den Wunsch mit einander
+      zu teilen so verstanden haben als wäre es gegen den Kommerz, oder
+      schlimmer noch, als Diebstahl.</emphasis></para>
 
       <para><emphasis>Die durchschnittliche Firmenleitung wird niemals
-       "free software" kaufen. Wenn wir aber die selbe Tradition, die 
-       selben Menschen und die selbe freie Software Lizenzen nehmen 
-       und den Namen in "open source" umändern, dann kaufen Sie es
-       gerne.</emphasis></para>
-
-      <para><emphasis>Manche Hacker finden es schwer das zu glauben,
-       aber das liegt nur daran, dass sie in konkrete, wesentliche
-       Begriffe denken und nicht verstehen wie wichtig das
-       Erscheinungsbild ist wenn man etwas verkaufen will.</emphasis>
-       </para>
-
-      <para><emphasis>Beim Marketing, ist das Erscheinungsbild auch
-       die Realität. Der Anschein, dass wir bereit sind von unseren
-       Barrikaden herunterzukommen um mit der Firmenwelt zu arbeiten
-       zählt so viel wie die Realität, unseres Verhaltens, unserer
-       Überzeugungen und unsere Software.</emphasis></para>
+      "freie Software" kaufen. Wenn wir aber genau die gleiche Tradition,
+      die selben Menschen und die selben freien Software Lizenzen nehmen 
+      und den Namen in "Open Source" umändern ? dann kaufen Sie es
+      gerne.</emphasis></para>
+
+      <para><emphasis>Manche Hacker finden das schwer zu glauben, was
+      aber nur daran liegt, dass sie nur mit konkreten, auf Tatsachen
+      beruhende Begriffe denken und nicht verstehen wie wichtig das
+      Erscheinungsbild ist, wenn man etwas verkaufen will.</emphasis>
+      </para>
+
+      <para><emphasis>Bei der Vermarktung, entspricht das 
+      Erscheinungsbild auch der Wirklichkeit. Der Anschein, dass wir
+      bereit sind von unseren Barrikaden herunterzukommen um mit der
+      Firmenwelt zu arbeiten zählt genau soviel wie unser wirkliches
+      Verhalten, unserer Überzeugungen und unsere
+      Software.</emphasis></para>
 
       <para>(von <emphasis role="bold"><ulink
-      url="http://www.opensource.org/advocacy/faq.php"/></emphasis>
+      url="http://opensource.feratech.com/advocacy/faq.php"/></emphasis>
       und <emphasis role="bold"><ulink
-      url="http://www.opensource.org/advocacy/case_for_hackers.php#marketing";
+      
url="http://opensource.feratech.com/advocacy/case_for_hackers.php#marketing";
       /></emphasis>)</para>
     </blockquote>
 
 <para>Die Spitzen vieler Eisberge sind in diesem Text sichtbar. Es ist
-die Rede von "unsere Überzeugungen", vermeidet es aber schlauer weise
-diese klar zu formulieren was diese sind. Für manche, mag es die
-Überzeugung sein, dass Code der in einem offenen Prozess entwickelt
-wurde, besserer Code sein wird; andere wiederum mag es die Überzeugung
-sein, dass alles Information geteilt werden sollte. Das Wort "Diebstahl"
-wird benutzt, um (vermutlich) auf illegales kopieren zu deuten - zu
-welches viele Vorbehalte haben, auf der Grundlage, dass es kein
-Diebstahl ist, wenn der ursprüngliche Besitzer nachher immer noch den
-Gegenstand besitzt. Es gibt einen verlockenden Hinweis, dass die freie
-Software Bewegung versehentlich als anti-kommerziell beschuldigt werden
-könnte, untersucht aber vorsichtigerweise nicht ob solch eine 
-Beschuldigung vielleicht einen Grundlage hat.</para>
-
-<para>Was aber nicht bedeuten soll, dass die Seite von OSI inkonsistent
-oder irreführend ist. Das ist sie nicht. Vielmehr, ist es ein Beispiel
-für genau das, was die OSI behauptet, was der freien Software Bewegung,
-fehlen würde: gutes Marketing, wobei "gut" hier "brauchbar für die
-Geschäftswelt" bedeutet. Die Open Source Initiative gab vielen genau
-das, wonach sie gesucht hatten - ein Vokabular, um über freie Software
-als Entwicklungsmethode und Geschäftsstrategie zu reden, anstatt als
-moralischer Kreuzzug.</para>
+von "unseren Überzeugungen" die Rede, vermeidet aber schlauerweise
+klar zu formulieren, was diese sind. Für manche, mag es die Überzeugung
+sein, dass Code der in einem offenen Prozess entwickelt wurde, besserer
+Code sein wird; für andere mag es wiederum die Überzeugung sein, dass
+alle Informationen geteilt werden sollten. Das Wort "Diebstahl" wird 
+benutzt, um (vermutlich) auf illegales Kopieren hinzuweisen&mdash;wozu
+viele Vorbehalte auf der Grundlage hegen, dass es kein Diebstahl ist, 
+wenn der ursprüngliche Besitzer nachher noch den Gegenstand besitzt. Der
+Text gibt einen verlockenden Hinweis, dass die Bewegung der freien 
+Software versehentlich als anti-kommerziell beschuldigt werden könnte,
+untersucht aber vorsichtigerweise nicht ob solch eine Beschuldigung 
+vielleicht einen Grundlage hat.</para>
+
+<para>Was aber nicht heißen soll, dass die Webseite der OSI inkonsistent
+oder irreführend ist. Das ist sie nicht. Es ist vielmehr genau dafür ein
+Beispiel, von dem die OSI behauptet, was der freien Software Bewegung 
+fehlen würde: eine gute Vermarketung, wobei "gut" hier "brauchbar für 
+die Geschäftswelt" bedeutet. Die Open Source Initiative gab vielen genau
+das, wonach sie gesucht hatten&mdash;ein Wortschatz, um über freie 
+Software als Entwicklungsprinzip und Geschäftsstrategie zu sprechen, 
+anstatt als moralischen Kreuzzug.</para>
 
 </sect2>
 
-<para>Das auftauchen der Open Source Initiative veränderte die
-Landschaft der freien Software. Es formalisierte einen Zwiespalt
-der lange ungenannt geblieben war und zwang damit die Bewegung
-anzuerkennen, dass es sowohl interne wie externe Politik hatte. Der
-Effekt war, dass beide Seiten gezwungen waren eine gemeinsame Basis
-zu finden, denn die meisten Projekte haben Programmierer aus beiden
-Lagern, sowie solche die sich nicht klar einer Kategorie zuordnen
-lassen. Was nicht bedeutet, dass die Leute nie über moralische
-Motivationen reden-Fehler in der traditionellen "Hacker Ethik" werden
-z.B. manchmal herausgerufen. Aber es ist selten, dass ein Entwickler
+<para>Das auftauchen der Open Source Initiative veränderte die 
+Landschaft der freien Software. Es formalisierte einen Zwiespalt der
+lange ohne Namen gewesen war und zwang damit die Bewegung anzuerkennen,
+dass es sowohl eine interne wie eine externe Politik hatte. Der Effekt
+war, dass beide Seiten gezwungen waren eine gemeinsame Basis zu finden,
+denn die meisten Projekte haben Programmierer aus beiden Lagern, sowie
+solche die sich nicht klar einer Kategorie zuordnen lassen. Was nicht
+bedeutet, dass die Leute nie über moralische Motivationen 
+reden&mdash;Es werden zum Beispiel manchmal Fehler in der traditionellen
+"Hacker Ethik" herausgerufen. Aber es ist selten, dass ein Entwickler
 freier / Open Source Software offen die Motive anderer im Projekt in
-Frage zu stellen. Die Beteiligung ist wichtiger als der Beteiligter.
-Wenn jemand guten Code schreibt, frag ihn nicht ob sie es aus
-moralische Gründen tun, weil sie dafür bezahlt werden oder weil sie
-Ihr Lebenslauf erweitern wollen, oder aus welchen Gründen auch immer. 
-Man beurteilt den Beitrag den er leistet auf technischer Ebene und
-antwortet auf technischer Ebene. Selbst Organisationen wie Debian, 
-die explizit politischer Natur sind, dessen Ziel es ist eine komplett
-freie Rechenumgebung anzubieten sind relativ locker, wenn es darum
-geht, mit nicht freiem Code zu integrieren und mit Programmierer
+Frage stellt. Die Beteiligung ist wichtiger als der Beteiligte. Wenn 
+jemand guten Code schreibt, sollte man sie nicht fragen ob sie es aus
+moralische Gründen macht, weil sie dafür bezahlt wird, weil sie Ihr
+Lebenslauf erweitern will, oder aus sonstwelchen Gründen. Man beurteilt
+den Beitrag den sie leistet auf technischer Ebene und antwortet auf
+technischer Ebene. Selbst Organisationen wie Debian, die explizit 
+politischer Natur sind, dessen Ziel es ist eine komplett freie 
+Rechenumgebung bereitzustellen sind relativ locker, wenn es darum
+geht, mit nicht freien Code zu funktionieren und mit Programmierern
 zusammenzuarbeiten, die nicht genau die selben Ziele teilen.</para>
 
 </sect1>
@@ -780,64 +781,63 @@
 <title>Die Heutige Situation</title>
 
 <para>Beim betrieb eines freien Software Projekts, werden Sie nicht
-über solch schwerwiegende philosophische Themen Tag für Tag reden
-müssen. Programmierer werden nicht darauf bestehen, dass jeder andere
-im Projekt die gleichen Ansichten wie sie teilen (die die es tun,
-finden sich schnell in der Situation an keinem Projekt arbeiten zu
-können). Aber Sie sollten sich bewusst sein das die Frage nach "free"
-kontra "open source" existiert, teils um zu vermeiden Sachen zu sagen
-welche für manche Teilnehmer feindlich sein könnte, und teils weil
-die Motivationen von Entwickler zu verstehen der beste Weg ist - in
-gewissem Sinne der <emphasis>einzige</emphasis> Weg - ist ein
-Projekt zu verwalten.</para>
-
-<para>Freie Software ist eine Kultur der Wahl. Um darin erfolgreich
-funktionieren zu können, muss man verstehen warum Leute überhaupt
-die Wahl treffen, sich daran zu beteiligen. Zwangsmethoden
+täglich über solch schwerwiegende philosophische Themen reden müssen.
+Programmierer werden nicht darauf bestehen, dass jeder andere im 
+Projekt die gleichen Ansichten vertreten, wie sie selber (solche es tun,
+sind ganz schnell nicht in der Lage an irgend einem Projekt arbeiten zu
+können). Sie sollten sich aber, darüber im klaren sein, dass die Frage
+nach "frei" kontra "open source" besteht, teils um zu vermeiden etwas 
+zu sagen was für manche Teilnehmer feindlich sein könnte, und teils da
+ein Verständniss über die Motivationen der Entwickler der beste Weg 
+&mdash;in gewissem Sinne der <emphasis>einzige</emphasis> Weg&mdash;ist
+ein Projekt zu leiten.</para>
+
+<para>Freie Software ist eine Kultur die man sich aussucht. Um darin
+erfolgreich funktionieren zu können, muss man verstehen warum Leute
+überhaupt diese Wahl treffen, sich daran zu beteiligen. Sie zu zwingen
 funktionieren nicht. Wenn Leute unglücklich in einem Projekt sind,
-wandern sie einfach an ein anderes ab. Freie Software ist selbst bei
-Gemeinschaften von freiwilligen, bemerkenswert darin, dass es nur
-wenig Investition erfordert. Die meisten Beteiligten sind einander
-noch nie wirklich von Angesicht zu Angesicht begegnet und spenden
-einfach Teile ihrer Zeit, wann immer ihnen danach ist. Die Stränge
-nach denen Menschen sich für gewöhnlich mit einander verbinden um
-dauerhafte Gruppierungen zu bilden, werden auf einen winzigen Kanal 
-reduziert: das geschriebene Wort, welches über elektrische Leitungen
-getragen wird. Aus diesem Grund, kann es lange dauern, biss eine
-geschlossene, engagierte Gruppe sich bildet. Umgekehrt ist es relative
-einfach für eine Gruppe einen potentiellen Freiwilligen zu verlieren,
-innerhalb der ersten fünf Minuten ihrer Begegnung. Wenn ein Projekt
-keinen guten ersten Eindruck macht, werden Neuankömmlinge es selten
-eine zweite Chance geben.</para>
+gehen sie einfach zu einem anderen. Freie Software ist selbst bei
+Gemeinschaften von freiwilligen, bemerkenswert dabei, nur eine
+geringe Investition zu fordern. Die meisten Beteiligten sind einander
+noch nie wirklich von Angesicht zu Angesicht begegnet und investieren
+freiwillig Teile ihrer Zeit, wann immer ihnen danach ist. Die Stränge
+mit denen Menschen für gewöhnlich mit einander Verbindungen aufbauen um
+beständige Gruppen zu bilden, werden auf einen winzigen Kanal reduziert:
+das geschriebene Wort, welches mittels elektrischer Leitungen übertragen
+wird. Aus diesem Grund, kann es lange dauern, bis eine geschlossene,
+engagierte Gruppe sich bildet. Umgekehrt ist passiert es einer Gruppe 
+relative einfach, innerhalb der ersten fünf Minuten ihrer Begegnung 
+einen potentiellen Freiwilligen zu verlieren. Wenn ein Projekt keinen
+guten ersten Eindruck macht, werden Neulinge es selten eine zweite 
+Chance geben.</para>
 
-<para>Die Vergänglichkeit, bzw die <emphasis>potenzielle</emphasis>
+<para>Die Vergänglichkeit, bzw. die <emphasis>potenzielle</emphasis>
 Vergänglichkeit, der Beziehungen ist die vielleicht größte 
-einschüchternde Aufgabe die sich ein neues Projekt stellen muss.
+einschüchternde Aufgabe welches ein neues Projekt sich stellen muss.
 Was soll all diese Menschen dazu bewegen lange genug zusammen zu
-bleiben um etwas nützliches zu produzieren? Die Antwort zu dieser
-Frage ist komplex genug, um es im Rest dieses Buches zum Thema zu
-machen, aber wenn man es in einem Satz fassen müsste, wäre es dieser:
-</para>
+bleiben um etwas nützliches zu produzieren? Die Antwort zu dieser Frage
+ist komplex genug, um es zum Thema dieses Buchs zu machen, wenn man es 
+aber in einem Satz fassen müsste, wäre es folgender:</para>
 
     <blockquote>
       <para><emphasis>Menschen sollten spüren, dass ihre Verbindung zu
-       einem Projekt, und ihr Einfluss darüber, direkt proportional zu
-       ihren Beiträgen ist.</emphasis></para> 
+       einem Projekt, und ihr Einfluss darauf, direkt proportional zu
+       ihrer Beteiligung ist.</emphasis></para> 
     </blockquote>
 
-<para>Keine Klasse von Entwickler oder potentielle Entwickler sollte
+<para>Keine Klasse von Entwickler oder potentieller Entwickler sollte
 sich jemals aus nicht technischen Gründen herabgesetzt oder diskriminiert
-fühlen. Projekte mit Firmenunterstützung müssen in dieser Hinsicht, ganz
-klar besonders vorsichtig sein, der Abschnitt <xref linkend="money"/> 
-behandelt dieses Thema im Detail. Natürlich bedeutet dies nicht, dass
-wenn es keine Firmenunterstützung gibt, man sich um nichts sorgen machen
-muss. Geld ist lediglich eines von vielen Faktoren, die den Erfolg eines
-Projekts beeinflussen können. Es gibt auch noch die Fragen, welche Sprach,
-welche Lizenz, welche Art der Entwicklung man wählen sollte. Genau welche
-Infrastruktur man aufbauen sollte, wie man die Gründung des Projekts
-veröffentlichen sollte und vieles mehr. Wie man den Start eines Projekts
-richtig angeht ist das Thema des<link linkend="getting-started">nächsten
-Kapitels</link>.</para>
+fühlen. Projekte mit Unterstützung durch Firmen müssen in dieser 
+Hinsicht, ganz klar, besonders vorsichtig sein, der Abschnitt 
+<xref linkend="money"/> behandelt dieses Thema im Detail. Das heißt 
+natürlich nicht, dass wenn es keine Firmenunterstützung gibt, man sich
+um nichts sorgen machen muss. Geld ist lediglich eines vieler Faktoren,
+die den Erfolg eines Projekts beeinflussen können. Es gibt auch noch die
+Fragen, welche Sprache, welche Lizenz, welche Art der Entwicklung man 
+wählen sollte. Genau welche Infrastruktur man aufbauen sollte, wie man
+die Gründung des Projekts bekanntgeben sollte und vieles mehr. Wie man
+den Anfang eines Projekts richtig angeht ist das Thema vom 
+<link linkend="getting-started">nächsten Kapitel</link>.</para>
 
 </sect1>
 

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