Ich glaube, es liegt bei Cross-Plattform-IDEs oft ein Missverständnis vor.

Cross-Plattform-DIE heisst NICHT zwangsläufig, dass man aus ein und
demselben Code Applikationen für mehrere Prozessor-Plattformen erstellen
kann, sondern dass die IDE eine Umgebung zur Verfügung stellt, mit der man
für verschiedene Plattformen entwickeln kann. Verwende ich in Realbasic
Mac-spezifischen Code - oder hat meine Zielplattform Eigenheiten, die eine
andere nicht hat - dann muss ich selbstverständlich unterschiedlichen Code
generieren. Dazu gibt es Compiler-Directiven (#IFTARGETMACOS, etc...).

Wichtig ist, dass man aus ein und derselben Umgebung heraus unterschiedliche
Zielplattformen programmieren kann. Und das macht Realbasic eigentlich ganz
gut - und zu einem Bruchteil des Preises wie andere (lowlevel) IDEs.

andy



at 26.12.2006 11:35 Uhr, Johannes Ungerer wrote:

> Oh entschuldige: Tut mir ja wahnsinnig leid, aber ich kann auch
> nichts dafür. Beschwer dich bei Realsoftware und nicht bei mir ­ ich
> wollte dir nur einen Lösungsansatz geben. Aber ich glaub, das müssen
> wir jetzt hier nicht ausdiskutieren, oder?
> 
> Gruß Johannes
> 
> 
> 
> Am 26.12.2006 um 09:16 schrieb Stefan Weigel:
> 
>> Hallo *,
>> 
>> Johannes Ungerer schrieb:
>>> Sonst fragt doch einfach im Programmcode ab, ob der Benutzer grad
>>> Windows oder Mac verwendet und dann nimmst du den entsprechenden
>>> Code (also eben bei Windows-Benutzern hier z.B. in umgekehrter
>>> Reihenfolge). Hilft das?
>> 
>> Ähm. Das ist nun wirklich nicht, was ich "einfach" von einer
>> Entwicklungsumgebung erwarte, die ich mir für 600 EUR gekauft habe,
>> weil man mir versprochen hat, dass meine damit erzeugten Programme
>> gleichermaßen auf Windows, Mac und Linux laufen.
>> 
>> Gruß
>> 
>> Stefan
> 

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