"Die Diktatur des >>man<<"
im Rahmen der AG Queer Studies

Am Mi, den 18.11
Raum 0079, Von-Melle-Park 5, Universität Hamburg
Beginn: 19:00

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Die Diktatur des >>man<<
Von der Schwierigkeit, in linken deutschen Medien geschlechtsneutral zu sprechen.
Bericht aus der weitgehend beschissenen Praxis
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„Formulierungen wie ‚man/frau’ und das Binnen-I lehnen wir aus stilistischen und ästhetischen Gründen ab“. Wer in linken deutschen Medien in einer nicht-ausschließlich männlichen Form schreiben möchte, kennt diesen Satz, der scheinbar keiner weiteren Erklärung bedarf. Welche stilistischen und ästhetischen Essentials ihm eigentlich zugrunde liegen, wird in der Regel nicht gesagt. Frank Apunkt Schneider versteht sich als Feminist und publiziert regelmäßig in Deutschland und Österreich. Er berichtet aus seinen eigenen diesbezüglichen Erfahrungen, und stellt ideologiekritische Vermutungen an, warum deutsche Medien mit
geschlechtsneutralen Formen ein Problem haben, österreichische hingegen nicht.

Frank Apunkt Schneider, Dipl. Germ., lebt zurzeit als unfreier Autor, unfreier Künstler und Hausmann in Bamberg, Mitglied der KünstlerInnengruppe monochrom, Wien; schreibt u.a. für Skug, Testcard, Intro, Zonic. Im Herbst 2007 ist sein Buch „Als die Welt noch unterging. Von Punk zu NDW“ im Ventil-Verlag erschienen.

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