Ein sozialer Umkehrungsprozess, verstanden als soziokulturelle Metanoia in der 
Evolution von Gesellschaft, ist ohne neue Verbreitungsmedien nicht zu machen. 
Verbreitungsmedien infomieren über einen solchen Prozess, aber gleichzeitig und 
umgekehrt sind Umorientierungen Voraussetzung für Verbreitungsmedien. Denn auch 
das Verbreitungsmedium muss, noch bevor es etwas verbreiten kann, wenigstens 
sich selbst verbreitet haben. Revolutionen können so niemals in ein 
Kausalverhältnis gebracht werden. Verbreitungsmedien revolutionieren im Laufe 
ihres Evolutionsprozesses die historisch situierten Wahrnehmungsweisen und 
Erfahrungsgrundlagen ebenso wie gesellschaftliche Strukturen; und mit ihnen 
auch die Bereiche jenes verzeitlichten Wissens von Revolutionen als eruptiver 
historischer Bewegung; ein Konstrukt das der Moderne als Dauerprojekt 
irreversibler Selbsttranszendierung eingeschrieben scheint...
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