Rasterfahndung
Das Raster in der Kunst nach 1945
5. Mai - 7. Oktober 2012

Ausstellung im Kunstmuseum Stuttgart

Eröffnung der Ausstellung  Freitag, 4. Mai, 19 Uhr

Das Raster bestimmt wie keine andere Struktur die Kunst des 20. und 21. 
Jahrhunderts. Für die Avantgarde, für Piet Mondrian oder die Bauhaus-Bewegung, 
ist dies weitreichend erforscht; die Bedeutung des Rasters in der Kunst seit 
1945 hingegen wurde noch nie im Überblick dargestellt. Die Ausstellung schließt 
diese Lücke und beschreibt die Bedeutung des Rasters in der Kunst am Beispiel 
von rund 50 Künstlern. Dabei lassen sich zwei große Stränge herausarbeiten: In 
der konkret-konstruktiven Kunst wird das Raster wegen der formalen Strenge und 
als Wiederholungsprinzip geschätzt. Parallel dazu begreifen Künstler wie Sigmar 
Polke oder Roy Lichtenstein das Raster als gesellschaftliches Muster, das der 
Medienwelt, der Architektur, dem Städtebau oder der Datenerfassung zugrunde 
liegt. Viele junge Künstler unterscheiden heute nicht mehr zwischen diesen 
beiden Ansätzen, sondern sind von dem immensen gestalterischen Potenzial der 
Rasterstruktur fasziniert.

Künstler
Carl Andre, Frank Badur, Horst Bartnig, Thomas Bayrle, William Betts, Enrico 
Castellani , Michiel Ceulers, Chuck Close, Gianni Colombo, Dag Przybilla DAG, 
Hanne Darboven, Günther Förg, Katharina Gaenssler, Karl Otto Götz, Eva 
Grubinger, Raymond Hains, Mona Hatoum, Katharina Hinsberg, Jürgen Klauke, 
Michael Klier, Attila Kovacs, Christina Kubisch, Sol LeWitt, Roy Lichtenstein, 
Max H. Mahlmann, Agnes Martin, Pia Maria Martin, Gerold Miller, Manfred Mohr, 
François Morellet, Sarah Morris, Carsten Nicolai, Chris Oakley, Sigmar Polke, 
Gerhard Richter, Peter Roehr, Fiene Scharp, Astrid Schindler, Jan J. 
Schoonhoven, Tina Schulz, Tim Stapel, Esther Stocker, Günther Uecker, Timm 
Ullrichs, Reinhard Voigt, Simone Westerwinter, Christopher Wool, Annett 
Zinsmeister, Heimo Zobernig, Beat Zoderer

Katalog  (erscheint Ende Mai 2012) Hrsg. Ulrike Groos, Simone Schimpf, Wienand 
Verlag, Köln

Adresse 
Kleiner Schlossplatz 1
70173 Stuttgart
Telefon: +49 (0) 711 / 216 21 88
Fax: +49 (0) 711 / 216 78 20
[email protected]
 
Das Kunstmuseum Stuttgart ist barrierefrei zugänglich.

Öffnungszeiten
Di bis So: 10 – 18 Uhr
Mi und Fr: 10 – 21 Uhr
Mo: Geschlossen

http://www.kunstmuseum-stuttgart.de


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