Hallo, geräusch[mu’zi:k] lädt herzlich ein zur öffentlichen Abschlusspräsentation des Kita-Projektes [‘andɘr]land - Neue Klänge aus dem Kaninchenbau. Wir freuen uns sehr, dass neben unserer Arbeit zu Experimenteller Musik auch noch zwei weitere Klang-Künstlerinnen ihre musikpädagogischen Projekte vorstellen werden, und erwarten einen Nachmittag mit vielen Hörproben, Filme, Fotos und anregenden Gesprächen. Bitte leiten Sie diese Mail gern an interessierte Pädagogen, Künstler, Musiker, Studierende, Eltern etc. weiter. Herzliche Grüße, Daniela Fromberg & Stefan Roigk
Präsentation von Klangkunst-Projekten in Berliner Kindertagesstätten und Grundschulen am 14. Juni 2012 um 15:30-17:30 Uhr im KinderKünsteZentrum, Ganghoferstr. 3, 12043 Berlin [‘andɘr]land - Neue Klänge aus dem Kaninchenbau von Daniela Fromberg & Stefan Roigk in der Kita Pankower Wichtel vom Jugendwerk Aufbau Ost e.V. / www.geräuschmusik.de zusammen mit: Hörplan Berlin Soundwalks von Joanna Zjadacz / www.hörplan-berlin.de No Flow … And Still Ringing Schulgong selber machen von Petra Kübler & Heidrun Schramm Geräuschmusik ist eine Art phantastische Unterhaltung ohne Sprache … wie ein Spiel mit Klängen statt Bauklötzen. Aber wie unterhalten sich eigentlich Kaffeetassen mit Aluminiumfolien? Wie klingt wohl das Gehen auf dem Mond? Wie hören sich die Punkte eines Marienkäfers und die Ameisensprache an? Oder sind wir heute mal wieder Autobahn? Laut oder lauschig? Experimentelle Musik, Geräusche und unerhörte Klänge gehören längst zu unserem Alltag – von den polyphonen Arrangements der Popmusik über den Trickfilm-Geräuschemacher bis zum Soundscape der Großstadt bilden sie unsere akustische Umwelt. Aktives Hören und Experimentieren mit Klängen helfen, die bewusste Wahrnehmung für diesen komplexen Hintergrund zu schärfen. Seit 2009 haben über 150 Berliner Kita-Kinder an den musikpädagogischen [‘andɘr]land-Projekten von geräusch[mu’zi:k] teilgenommen und sich dabei verschiedenen Schwerpunkten wie experimenteller Musik mit Alltagsgegenständen, Improvisation, Komposition und grafischer Partitur gewidmet. Sie haben dabei alles selbstständig entdeckt und mit der ganzen Gruppe besprochen. Unser Ansatz besteht darin, das konzentrierte Hören zu fördern und die Wertschätzung von nicht-rhythmischen Strukturen oder Materialklängen frühzeitig zu entwickeln und so zur ästhetischen Geschmacksbildung beizutragen. Unsere Geräuschgeber sind Alltagsgegenstände wie Papiertüten, Gummibänder und Lineale. Sie sollen so einfach und zugänglich sein, dass die Kinder überall alleine weitermusizieren können. Spontane Konzerte auf der heimischen Raufaser-Tapete sind also nie auszuschließen. Die Kinder entwickeln ein selbstständiges Zusammenspiel und eigene Kompositionen, die sie mit Symbolzeichen strukturieren oder sich gegenseitig dirigieren. Sie setzen einfache Situationen, Bilder oder Emotionen in kurze Hörstücke um. Neben der nicht kanalisierten Spielfreude wird von den Kindern dabei viel geleistet, denn nicht nur die eigenen Geräusche sind zu hören, sondern auch die des Nachbarn! Dabei ist Konzentration, Durchhaltevermögen, Zuhören, Konfliktfähigkeit, Kommunikation und Zusammenspiel gefordert. Gefördert durch den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung In Kooperation mit JAO Jugendwerk Aufbau Ost JAO gGmBH Förderband Kulturinitiative Berlin Kinder Künste Zentrum Disclaimer: Bitte schreiben Sie uns, wenn Sie keine weitere Infopost erhalten möchten. geräusch[mu’zi:k] Daniela Fromberg & Stefan Roigk Dänenstraße 8, 10439 Berlin Tel.: 030 - 5471 9808 mail@geräuschmusik.de http://www.geräuschmusik.de
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