Liebe rohrpostler,

///transmediale CALL FOR WORKS 2014///
///EINSENDESCHLUSS: 31. JULI 2013///////


///Save the Date
///transmediale Festival 2014: 28. Januar bis 02. Februar 2014
///Haus der Kulturen der Welt, Berlin


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//afterglow////////////// Die digitale Revolution ist schon wieder vorbei und das "YOU" hat verloren.
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post-digital transition junkware media garbology dumpster diving decycled
digital native trashure high gloss new aesthetics tube-trash overload uncertain value smart city junk spam body post-functional bitrot drone zombie selection excess big data waste pollution trash


Mit dem Thema afterglow weist die transmediale 2014 darauf hin, dass in einer Welt, in der die Ressourcen (menschliche, körperliche, materielle, ökologische und wirtschaftliche) mehr und mehr aufgebraucht sind, das Digitale seinen Versprechungen der sterilen, hochtechnologisierten Welt mit unendlichen Möglichkeiten nicht länger gerecht wird. Im Gegenteil -- die digitale Kultur wird mehr und mehr zu einer post-apokalytischen Einöde, die von einigen wenigen Machthabern regiert wird. Die digitale Kultur ist noch immer aus glänzenden Dingen gemacht, die zugleich verlockend und unheimlich sind: von den Sozialen Medien bis hin zur Big Data. Auf der einen Seite kann dieses afterglow (dt. Nachleuchten) als ein extremer Ausdruck des verschwenderischen Zustands der digitalen Kultur gesehen werden (Überschuss, Überlastung, endlose Wiederholung, Vorrang von Bedeutung, Ausbeutung). Auf der anderen Seite -- so wie man es im Englischen mit dem Spruch "one man's trash is another man's treasure" ausdrückt -- bietet es auch eine Entstehung neuer Lebensformen. Für unser Leben in einer post-digitalen Kultur charakterisiert afterglow die Ästhetik und Politik in der Entstehung neuer, uns noch unbekannter Kulturformen.

In der Festivalausgabe des Jahres 2014 wird die Idee des afterglow der digitalen Kultur als eine Möglichkeit gesehen, um über Positionen zu spekulieren, die über das Digitale hinausgehen. Digitale Technologien sollen zwar nicht im wörtlichen Sinne abgeschafft werden, jedoch sollen Positionen untersucht werden, die über die dominierende Funktion des Digitalen als eine metaphysische Qualität, die sämtliche Formen der Existenz kodiert, hinausgehen. Selbst ein angeblich kritischer Begriff wie das "Post-Digitale" wirbt in diesem Sinne nur für die Idee, dass das Zeitgenössische und das Zukünftige vom Digitalen vorherbestimmt sind. Anstatt den Hype des Post-Digitalen zu feiern, laden wir die Beitragenden der transmediale 2014 dazu ein, über dieses afterglow nachzudenken: Indem die Nostalgie für das Vordigitale durch den Gebrauch von weggeworfenen Technologien, Ideen und Erzählweisen ausgenutzt wird und/oder sich neue Existenzformen und Formen kritischer Erfindungen vorgestellt werden und so das afterglow der digitalen Kultur überflutet wird.


Mehr Informationen zu den Einreichungsbestimmungen
http://www.transmediale.de/de/content/transmediale-2014-call-for-works


Beste Grüße,
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transmediale signatur

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Markus Huber ? festival manager

transmediale ? festival for art and digital culture berlin
Klosterstr. 68, 10179 Berlin, Germany ? fon +49 30 24749 761 ? fax +49 30 24749 763
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Aufsichtsratsvorsitzender André Schmitz ? Geschäftsführer Moritz van Dülmen

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