Hallo zusammen,

ich bin nun auch überrascht mit welchem Zynismus dem berechtigten Anliegen von KünstlerInnen für ihre Arbeit angemessen bezahlt zu werden begegnet wird. Und das auch noch in letzter Konsequenz von staatlicher Seite aus.

Dass das kein Zufall ist, sondern im System steckt, macht dieser Beitrag von Hans Abbing deutlich, den ich schon lange gepostet haben wollte:

http://www.thing-frankfurt.de/content/2013/vorschlaege-zur-bekaempfung-der-kuenstlerarmut

Herzliche Grüße

Stefan Beck


Und wenn ich das lese:
- - - " Organisator Mathé sieht das als Bestätigung des Konzepts, er
glaubt sogar: „Würde man den Teilnehmern etwas bezahlen, würde das den
ganzen Charakter des Events zerstören.“ " - - -

frag ich mich, wie lange sich KünstlerInnen noch anspucken lassen wollen.
Denn der Satz bedeutet ja, dass der/die KünstlerIn mit der berchtigten
Honorarfrage das vom Veranstalter "kunstvoll" zusammengezimmerte Bild
des Events stört.
Der Künstler als potentieller Störenfried des schönen
Transmediale-Events - - - gehts noch ??? Als Künstler kann man sich doch
nicht zum Vorbild der Management-Etagen degradieren lassen - - - aber
das ist es, was hier abgefeuert wird.

schockiert
wechselstrom


--

Stefan Beck

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