Da lese ich schon wieder "Praxen". Könnte schlampiger Sprachgebrauch, mit Karl Kraus, nicht auf schlampiges Denken und gar schlampige "Praxen" hinweisen? - Tut mir leid, wenn meine Probleme womöglich ein wenig esoterisch (hoppla ["oops"]!, beinahe "esotherisch" geschrieben) sind.
"Kritische kulturelle Praxen in digitalen Netzen" - Da gibt es noch ein paar andere Wörter, die praktische(,) kulturelle Kritik herausfordern könnten. > ------ > -- MEDIENINFORMATION > > -- World-Information Institute > -- Institut für Neue Kulturtechnologien/t0 > -- http://world-information.net/ > > ------ > -- Konferenz und Ausstellung > -- > -- Information als Wirklichkeit - > -- Kritische kulturelle Praxen in digitalen Netzen > > ------ > -- http://world-information.net/information-als-wirklichkeit/ > > Wie beeinflussen Informationstechnologien die Wirklichkeit? Und was kann > kulturelle Praxis in diesem Zusammenhang bewirken? Im Rahmen einer > internationalen Konferenz werden diese Fragen mit VertreterInnen aus > Praxis und Theorie diskutiert. > > ------ > -- Konferenz im LENTOS Kunstmuseum Linz > -- 3. September 2014, 13.00 â 20.00 Uhr > > Von einer exotischen Technologie mit futuristischen Visionen wurde das > Internet mittlerweile zu einer alltäglichen Realität in allen > Lebensbereichen. Immer mehr automatisierte und digital vernetzte Systeme > steuern globale Produktions- und Transaktionsprozesse. Zunehmend > verändern digitale Modelle und virtuelle Informationsregimes die soziale > Wirklichkeit. KünstlerInnen, Kulturschaffende und WissenschafterInnen > haben in der Besiedlung dieser neuen digitalen Welten zunächst eine > wichtige Vorreiterrolle gespielt. Welche Rolle können sie heute noch > übernehmen? > > Wo sind kritische Praxen in der Medienkultur zwischen Creative > Industries und White Cube zwischen Digitalen Biedermeier und > Paradigmenwechsel zu verorten? Die Begeisterung für die Flexibilität und > das Temporäre sind für die meisten längst einer umfassenden > Prekarisierung in immer wechselnden Projekten und einer noch stärkeren > Unterordnung unter den Markt gewichen. Eine ubiquitäre und opake Matrix > digitaler Informationstechnologien erscheint überlebensgroÃ. Um > langfristigere Perspektiven systemischer Prozesse überhaupt denken zu > können, gilt es aber operative Plattformen, Institutionen der Autonomie > zu entwickeln und Kulturpolitik als Gesellschaftspolitik zu begreifen. > Welche Handlungsräume werden so denkbar und praktikabel? > > Die Konferenz wird in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift Springerin > durchgeführt, die diese Veranstaltung publizistisch begleitet. > > ------ > -- Ausstellung im LENTOS Kunstmuseum Linz > -- 3. â 14. September 2014 > > Seit 1994 beschäftigt sich das Institut für Neue Kulturtechnologien/t0 > mit zentralen Fragen der Informationsgesellschaft. Mittlerweile sind 20 > Jahre vergangen â eine Zeitmarke, an der die internationale > Kompetenz-Plattform zur Erforschung und Vermittlung der kulturellen und > demokratischen Potentiale digitaler Medien zurück blickt und zugleich > neuen Herausforderungen für die Zukunft entgegensieht. Die Ausstellung > im LENTOS Kunstmuseum Linz bietet einen Rückblick auf eine groÃe Zahl > dieser Aktivitäten und illustriert kritische Praxen in digitalen > Netzwerken. Gerade in einer schnelllebigen Zeit werden aktuelle > Entwicklungen nur in einer historischen Perspektive verständlich. > > Den Anfang machte ein Netzkultur-Knoten mit einem umfangreichen > Veranstaltungsangebot im Wiener Museumsquartier. Mit dem Projekt "Public > Netbase" schuf das Institut zahlreichen KünstlerInnen, Jugendlichen und > Kulturinitiativen eine Möglichkeit zur aktiven Mitgestaltung und > Diskussion der weltweiten Datennetze. Ausstellungen, Events, Symposien > und Workshops haben zudem maÃgeblich dazu beigetragen, auch in > Ãsterreich ein kritisches Bewusstsein auf das von Technologien > determinierte Informationszeitalter zu etablieren. > > Die interdisziplinäre Auseinandersetzung mit Themen wie Netzfreiheit, > digitale Ãkologie, selbstbestimmte Medienaneignung, aber auch deren > Bedrohung durch Monopolisierung, Ãberwachung und Kontrolle, fand ab 2000 > mit dem Projekt "World-Information.Org" eine international viel > beachtete Erweiterung. Ob in Brüssel, Belgrad, Amsterdam, Paris oder > Bangalore â mit der Netzwerktätigkeit konnten auf globaler Ebene Ideen, > Erfahrungen und Innovationen ausgetauscht werden, die seit 2008 mit dem > Dokumentationssystem "Future Non Stop" öffentlich zur Verfügung stehen > und millionenfach zugegriffen werden. > > Die Entwicklung des Instituts für Neue Kulturtechnologien/t0 ist seit > 1994 allerdings auch von Konflikten geprägt. Vor allem künstlerische > Interventionen wie "Sex.Net" (1998), "government-austria.at" (2000), > "Nikeground" (2003), "System-77 CCR" (2004) oder die beliebte > Politik-Orientierungshilfe "wahlkabine.at" (seit 2002) sind immer wieder > auf politischen Unmut gestoÃen, was sukzessive Kürzungen der > öffentlichen Finanzierung zur Folge hatte. 2006 musste "Public Netbase" > als offener Kultur- und Medienraum gänzlich geschlossen werden. > > Als Nachfolgeprojekt trägt das World-Information Institute seit 2007 den > gesellschaftlichen und technologischen Umbrüchen der vergangenen Jahre > Rechnung. Eine enge inhaltliche Zusammenarbeit mit Institutionen aus den > Bereichen Kunst, Politik-, Sozial- und Kulturwissenschaft, > Medienforschung und Technikfolgenabschätzung bietet die Grundlage für > eine erfolgreiche Forschungs- und Vermittlungstätigkeit. > > Webhinweis: > http://www.future-nonstop.org/ > > ------ > -- Institutionelle Bedeutung > > Die Verbindung der Konferenz, die sich aktuellen Ansätzen widmet, mit > der Ausstellung, die einen Bogen über 20 Jahre spannt, zeigt, dass > Vieles, was heute überrascht und aufgeregt diskutiert wird, sich schon > lange abgezeichnet hat. Dies zeigt den Wert von Institutionen, die es > KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen ermöglichen, sich eigenständig, > kritisch und frei von Verwertungsdruck mit der nahen Zukunft zu > beschäftigen. > > ------ > -- Veranstaltung in deutscher und englischer Sprache > -- Eintritt frei! > > ------ > -- World-Information Institute in Zusammenarbeit mit > > -- Lentos Kunstmuseum Linz > -- http://www.lentos.at/ > > -- Springerin - Hefte für Gegenwartskunst > -- http://www.springerin.at/ > > -- Ars Electronica > -- http://www.aec.at/ > > ------ > -- Rückfragehinweis: > > World-Information Institute > Institut für Neue Kulturtechnologien/t0 > ZVR 121916514 > Argentinierstr. 69/11, A-1040 Wien > > Tel: +43 (1) 522 18 34 > > [email protected] > http://world-information.net/ > > ------ > -- Erklärung gemäà § 107 TKG > > Angesichts einer zunehmend erdrückenden Medienkonzentration leistet der > nicht-kommerzielle Versand von kulturpolitischen Informationen einen > wichtigen Beitrag zur Herstellung diskursiver Ãffentlichkeiten. Die > neuen Bestimmungen des Telekommunikationsgesetzes (TKG § 107) bedeuten > eine diesbezügliche Einschränkung, denn seit 1. März 2006 dürfen > e-Mail-Zusendungen ausschlieÃlich mit dem Einverständnis der > EmpfängerInnen zugesendet werden. > > Sollten Sie keine weiteren Informationen des Instituts für Neue > Kulturtechnologien/t0 beziehen wollen, so ersuchen wir Sie um eine kurze > Verständigung. > -- Manuel Bonik <[email protected]> -- rohrpost - deutschsprachige Liste zur Kultur digitaler Medien und Netze Archiv: http://www.nettime.org/rohrpost http://post.in-mind.de/pipermail/rohrpost/ Ent/Subskribieren: http://post.in-mind.de/cgi-bin/mailman/listinfo/rohrpost/
