Hannemanns wallraffianerischer Reformerismus

"Sinnlose Maßnahmen" streichen zu lassen "und durch Ausbildungen mit Abschluss" 
zu ersetzen, verlängert die Logik der Verwertung in einen 
Verwaltungsreformerismus: "Vorstand zum Rapport -- »Es rumort in Jobcentern«: 
Eklatante Mängel im Hartz-IV-System: Linke zitiert Chef der Bundesagentur für 
Arbeit vor den Sozialausschuss" http://www.jungewelt.de/2015/03-25/043.php.

Statt "das System" überhaupt anzugreifen, wollen Wallraffianerinnen in der 
Manier einer fantasierten Souveränität über die Sozialbürokratie diese nur 
verbessern, indem in dämlich kapitaler Business-Rhetorik ("Jedes Unternehmen 
wäre mit solch einer Geschäftsleitung schon pleite.") "personelle 
Veränderungen" gefordert werden.

Was wäre denn, wenn die sog. Jobcenter, hier all zu gerne mit "JC" abgekürzt, 
wirkliche Maßnahmen, die dann zu "Jobs" führen würden, aufbrächten? Abgesehen 
von der Unmöglichkeit der künstlichen Erzeugung von Arbeit, es sei den im 
Faschismus, wird Arbeitskraft vom Kapital gekauft je nach Notwendigkeit der 
Verwertung. Hannemann, die PDL ("Die Linke") usw. haben nicht begriffen oder 
wollen nicht begreifen, dass die Agenda 2010 keine Arbeitsbeschaffung, sondern 
eine Lohnkürzungsmaschine ist, zur Niederwerfung konkurrierender Nationen. Sie 
zeigen mit Reformvorschlägen ihre kleinbürgerliche Position und verdecken und 
hemmen staatsgläuberisch die Kritik am Kapitalismus in der BRD.

http://www.chefduzen.de/index.php?topic=28626.msg303635#msg303635

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