»sweet spot«    Kunst ∩ Wissenschaft, scharfgestellt
Dr. Linda Hentschel, Prof. Peter Hering, Dr. Jens Schröter
Konzeption und Moderation: Thomas Hensel
Symposium: Do, 1.6.2006, 18h–22 Uhr

Das Denken wird seit jeher mit visueller Raumwahrnehmung verglichen und modellhaft erklärt. Ein solcher Skopismus bietet die Möglichkeit, Konzepte und Gesetze der Optik kulturhistorisch zu diskutieren. Initiiert durch die Ausstellung "marthavision" von Sven Mann wird ein gedankliches Feld abgesteckt, das ein Denken im Überschnitt der Perspektiven von Kunst und Wissenschaft provozieren soll. Ein Künstler, ein Laserphysiker, eine Gendertheoretikerin, ein Medientheoretiker und ein Kunstwissenschaftler sprechen über die Holografie als ein Denkmodell der Erkenntniserzeugung und -vermittlung.

- Linda Hentschel:
Techniken des visuellen Begehrens im 19. Jahrhundert

- Peter Hering
Holografie. Eine Technik und ihre Möglichkeiten

- Jens Schröter:
The name ›hologram‹ is notunjustified…
Zur Genealogie und Medienästhetik der Holografie

Veranstaltungsort:
Forschungszentrum caesar
Ludwig-Erhard-Allee 2
53175 Bonn
http://www.caesar.de



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