Wie oft haben wir es schon gehört: "Literatur versucht, Bewusstsein
darzustellen."
Für mich ist eine solche Sichtweise auf Literatur lächerlich -Literatur ist
viel radikaler.
Sie handelt davon, dass Wirklichkeit nicht hinter den Erscheinungen liegt,
sondern in ihnen.
Virginia Woolf erfindet neue Strategien, dieses "in" auszudrücken. Gertrude
Stein zwinkert Picasso zu und sagt: schau es dir an!
Schreiben gelingt allein, wenn jeder Begriff ("Leben", "Weiblichkeit" etc.)
konkret gemacht wird, so dass die Frage nach unserem Woher und Wohin sich in
die Wahrnehmung und Form des Textes verlagert.
Gustave Flaubert, auf der Spitze der Pyramide von Gizeh, denkt schwitzend an
Madame Bovary.
Schöne Frauen Lesen
oder:
Zum Zusammenhang von Leben und Schreiben -
Essays zu Virginia Woolf, Gertrude Stein, Gustave Flaubert, Ingeborg Bachmann
u.v.a.
erscheint Ende September
im Luchterhand Literaturverlag
http://www.amazon.de/s/ref=nb_ss_b/028-8710544-2725320?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&initialSearch=1&url=search-alias%3Dstripbooks&field-keywords=draesner+frauen
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