Vielen Dank für die überwältigende Kritik die Seite ist nun nur noch erreichbar unter (hatten einige rechtliche Schwierigkeiten):
http://www.laraxschiffer.com/closed/site/ (ab 18!) till hier: Anmerkung einer Besucherin: Eigentlich wollte ich diesen Film nicht sehen. Einen Film über die Geburt einer Puppe - das war mir zu abstrus, zu extrem. Da war diese automatische Abwehr, mir ja nicht zuviel zuzumuten, wie ich es in der Vergangenheit schon des öfteren getan hatte. Denn Bilder können einen verfolgen, manche ein Leben lang. Nicht zufällig, sondern aus nie zu sättigender Neugierde habe ich dann doch einen Blick darauf geworfen und konnte ihn nicht mehr abwenden. Und was ich gesehen habe war keinesfalls unappetitlich und unästhetisch, wie ich befürchet hatte. Ganz im Gegenteil. Der Film zeigt uns eine Schönheit, die die physische weit hinter sich lässt. Und er hat mich berührt. Tief. Dieses Gefühl ist sehr kostbar, weil es so rar ist. Denn wann berührt uns wirklich noch etwas tief bzw. wann lassen wir uns noch tief von etwas berühren? Was hat mich denn so tief berührt, habe ich mich hinterher gefragt und meine Antwort darauf gefunden. Es war diese vollkommene Offenheit und Authenzität von Lara X. Sie gibt sich hin, so selbstverständlich wie ein Blatt, das im Herbst vom Baum fällt - dem Publikum oder gar der ganzen Welt. Und deshalb gibt es keine Peinlichkeiten, alles wirkt natürlich. In einer psychischen Extremsituation, vor laufender Kamera, entblößt sie uns nicht nur ihren Körper, sondern weit mehr. Ihr Innerstes wird nach außen gestülpt, sie zeigt uns in absoluter Weise ihre Verletzlichkeit und somit Zerbrechlichkeit, jeder Selbstschutzmechanismus scheint ausgeschaltet. Und das ist erstaunlich. Lara X. überwindet eine tiefsitzende Angst und entlarvt dabei unsere eigene. Denn sind wir nicht ständig damit beschäftigt, uns selbst zu tarnen, um uns zu schützen? Wir passen uns an, verstellen und verstecken uns, tragen die unterschiedlichsten Masken. Nur aus Angst, verletzt zu werden. Würden wir diese Angst überwinden, indem wir die Möglichkeit, bei anderen „negative" Reaktionen auszulösen, akzeptieren, könnten uns diese nicht mehr verletzen und wir ein wertvolles Stück innerer Freiheit erlangen. So wie vielleicht Lara X. -- http://www.formatlabor.net/blog http://www.formatlabor.net http://www.tnvh.de
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