liebe leute,

unter der kultursenatorin dana horawoka (erste kultursenatorin nach dem regierungswechsel von rot/grün zu schwarz/braun und ehemalige feuilleton-chefin der BILD-zeitung) wurde in Hamburg erfolgreich die medienkunst aus der aktiven kulturförderung entfernt. nachdem man die (nicht an stadtentwicklungsprojekte gebundene) unabhängige künstlerische produktion (auch anderer genres) nun fast gänzlich aus der förderung gestrichen hat, gibt es zur abwechslung mal einen kleinen kosmetischen eingriff an der oberfläche der misere, siehe unten. auf jeden fall wird es eine gelegenheit sein für die kultursenatorin sich als medien(kunst)expertin in der springer-presse zu präsentieren.

vielleicht erinnern sich noch manche an einen ähnlich schlechten witz im hinblick auf netzkunst vor zehn jahren: http://artwarez.org/femext/

(und gelernt haben sie auch nix: "einsendung gängiger formate auf CD- ROM!!!")



liebe grüße aus dem el dorado der netzkunst,

cornelia

Senat aktuell: Hamburg Netzkunst: Wettbewerb für Internet - Gesucht sind digitale Kunstwerke aller Art

2. Oktober 2007 kb02

Hamburg Netzkunst: Wettbewerb für Internet

Gesucht sind digitale Kunstwerke aller Art

Das Internet bietet nicht nur die Möglichkeit der Kommunikation über Kultur und Kunst – es ist auch selbst ein Raum für Kunst. Das Internet als Platz für Kreativität ist das Thema des Wettbewerbs NETZKUNST, den die Hamburger Kulturbehörde zusammen mit dem Hamburger Magazin UNISCENE und der Computervertriebsgesellschaft GRAVIS ausschreibt.

Gesucht sind digitale Kunstwerke aller Art. Angesprochen sind Künstler, die z. B. gerne am Computer animierte Bilder entwickeln, Texte zu Videofilmen werden lassen oder Songs mit bewegten Sequenzen verknüpfen. Die einzige Bedingung: Der Wettbewerbsbeitrag muss im Internet darstellbar sein. Die Gewinnerbeiträge und ihre Macher werden Anfang des nächsten Jahres von der Kultursenatorin im Kulturpodcast vorgestellt. Der Gewinner des ersten Preises bekommt darüber hinaus ein Apple MacBook, das von GRAVIS gestiftet wird. Die Jury setzt sich aus Dozenten der Hamburger Kunsthochschulen und Persönlichkeiten, die im Bereich Internet arbeiten, zusammen. Einsendeschluss ist der 31. Dezember 2007.

Die komplette Ausschreibung ist im Oktoberheft der UNISCENE und auf der Internetseite der Kulturbehörde unter www.kulturbehoerde.hamburg.de <http://www.kulturbehoerde.hamburg.de/ > zu finden.

Einsendungen in gängiger Form auf CD-ROM oder DVDs an:
Goldkanal GbR
Neuer Kamp 32
20357 Hamburg
Ansprechpartner: Matthias Lorenz-Meyer
Tel.: 040 / 69 65 86 00
Mail: [EMAIL PROTECTED]


Rückfragen: Ilka v. Bodungen, Pressestelle der Kulturbehörde, Tel. 040-428 24 293
-- 
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