Rapunzel ist eingeschnürt in das Beziehungsgeflecht einer Familie, in der jeder 
mit dem anderen verstrickt, aber niemand mit dem anderen verbunden ist. Einen 
Ausweg sucht sie in der Selbstzerstörung, einer Gratwanderung zwischen Schmerz 
und scheinbarer Erleichterung. Sie vertilgt das, was in der Familie stört: sich 
selbst. "Rapunzelmonolog" verbindet eine literarische Vorlage von Silke Andrea 
Schuemmer über das Thema Trichophagie mit den Kompositionen von Alexandra 
Filonenko und bringt sie am 29.2.2008 als zeitgenössisches Musiktheater auf die 
Bühne. Entstanden ist das Werk im Rahmen des Realisierungswettbewerbs operare 
07 der Zeitgenössischen Oper Berlin. Alexandra Filonenko beschreibt den 
Entstehungsprozess so: "Als ich Silkes Text hörte, merkte ich sofort, dass mich 
dieser Stoff interessiert und inspiriert. Ich dachte mir: Das ist ein Thema für 
die Bühne. Da war dieser Wahnsinn, das Merkwürdige, das mich ansprach." Für 
Filonenko war das Arbeiten für ein Musiktheater eine große Herausforderung: 
"Das Theater bietet ganz eigene Möglichkeiten, aber auch eigene 
Herausforderungen: Im Theater kommt die Energie, die in Neuer Musik steckt, 
erst richtig deutlich hervor. Es ist dann Musik, aber eben nicht nur. Hier 
müssen all ihre Möglichkeiten eingesetzt werden, all die vielen Schichten und 
Ebenen, die Musik bietet."

Weitere Infos, Hörproben und Textausschnitte unter: HYPERLINK 
"http://www.literaturwerkstatt.org/"www.literaturwerkstatt.org

 

Rapunzelmonolog. Zeitgenössisches Musiktheater ist eine Koproduktion der 
Rapunzel GbR, der Zeitgenössischen Oper Berlin, der consense GmbH und der 
Literaturwerkstatt Berlin. Gefördert durch: "Der Regierende Bürgermeister von 
Berlin, Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten".  

 

Rapunzelmonolog. Zeitgenössisches Musiktheater

Fr, 29.02.2008, 20.00 Uhr 

Kesselhaus, Kulturbrauerei Berlin 

Nach einer Erzählung von Silke Andrea Schuemmer

Komposition: Alexandra Filonenko

Mit Eva Verena Müller (Schauspiel), Ellen 

Urban (Luftartistik)

Christine Paté (Akkordeon), Claudia Sgarbi (Schlagzeug)

Kairos Quartett 

Musikalische Leitung: Adrian Pavlov

Regie: Mascha Pörzgen

Bühne: Lars Thun 

Video: Paul Zoller

 
 
Boris Nitzsche
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
 
Literaturwerkstatt Berlin
Knaackstr. 97
10435 Berlin
Tel: [+49. 30] 48 52 45-24
Fax: [+49. 30] 48 52 45-30
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